Faszination Segeln: Abenteuer, Ausbildung und Familienspaß am Starnberger See
Shownotes
In dieser Folge begrüßen wir die Leiterin der Segelschule Weiß-Blau am Starnberger See, Sabine Haas, für ein inspirierendes Gespräch über ihre Leidenschaft fürs Segeln und die Entwicklung der traditionsreichen Segelschule. Sabine erzählt, wie sie schon als Kind vom Segelvirus gepackt wurde und später gemeinsam mit ihrem Mann die Schule übernommen und weiterentwickelt hat. Es geht um den Einstieg in den Segelsport für Jung und Alt, den besonderen Reiz des Starnberger Sees und die verschiedenen Ausbildungswege. Viel Spaß beim Zuhören!
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00:00:20: Viel Spaß beim Zuhören!
00:00:28: Hallo und herzlich willkommen wieder beim Free Talk.
00:00:30: Sogar es bei mir heute sie Sabine Haas.
00:00:32: Sie leitet die Segelschule Weiß-Blau am Starnberger See.
00:00:35: Sabine, schön, dass du da bist.
00:00:37: Liebe Anja, hallo, ein Grüß Gott und vielen Dank für die Einladung.
00:00:40: Ich freue mich, dass ich da bin.
00:00:42: Sabine,
00:00:42: hole mich mal ganz kurz ab.
00:00:44: Ich komme nicht aus Bayern, aus München und würde gerne wissen, die Segelschule Blau-Weiß.
00:00:49: Was ist die Geschichte von der Segelschule Blau-Weiß?
00:00:52: Also
00:00:52: die Geschichte von der Segelschule, wenn wir ganz vorne anfangen wollen, ist, sie ist neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:01:16: Ja, und sind seitdem eigentlich nach wie vor mit derselben Leidenschaft beim Segeln und bei der Ausbildung und kümmern uns um das ganze Umfeld, was mit Segeln und Motorboot fahren und dem Leben auf dem Wasser oder auf einem Segelboot, auf dem man alleine unterwegs ist und sich gut auskennen sollte, dass das alles auch wirklich da ist und die ganzen Hintergründe und das ganze Umfeld wirklich abgedeckt ist.
00:01:43: Was hat den Reiz ausgemacht, damals die Segelschule zu übernehmen?
00:01:47: Ich gehe davon aus, dass du und dein Mann damals selbst schon Segler-Seglerin wart.
00:01:51: Und wie kommt man drauf, dann eben gerade in auf einem See, in Deutschland eine Segelschule zu übernehmen?
00:01:57: Tja, die Entwicklung war relativ einfach.
00:01:59: Ich war eigentlich, oder sagen wir mal, step by step hat sich das von selber ergeben.
00:02:06: Ich wollte immer schon segeln lernen und bin als Junges.
00:02:09: Kind unterwegs gewesen mit meinem Onkel auf einer schönen Koralle.
00:02:13: Außen kürschrot, innen weiß, ein Jolle, ein Segelboot.
00:02:17: Und wir waren in Südfrankreich immer unterwegs auf dem Meer in den Flussläufen.
00:02:23: Und es war einfach wunderbar.
00:02:24: Es wurde kurz angehalten, Bombeeren gepflückt oder Fische geangelt oder Segeln gegangen.
00:02:31: Und das hat mich nicht mehr verlassen.
00:02:33: Und nachdem keiner in meinem Umfeld segeln konnte, außer meinem Onkel, und niemand wollte es, habe ich mir überlegt, na ja, gut, dann probiere ich es doch mal selber, dann muss ich es wohl selber machen.
00:02:44: Und so kam ich dann zu dieser Segelschule weiß-blau und habe gefragt, ob das denn machbar wäre und überhaupt, ob man das noch lernt.
00:02:52: Ja, ja, alles wunderbar.
00:02:53: Und dann habe ich in der Segelschule angefangen, habe dort meinen Mann kennengelernt.
00:03:00: diesem ganzen Weg.
00:03:01: Die Besitzer wollten dann die Segelschule verkaufen.
00:03:04: Das war auch schon länger klar.
00:03:06: Und mein Mann war schon lange Segler, war auch schon Ausbilder in der Schule und bei mir stand eine Veränderung an und so hat sich das dann so nach und nach ergeben und hängt auch mit der Segelschule weiß-blau insoweit zusammen, weil die Ausbildung, die dort gemacht worden ist und die wir beibehalten haben und ausgebaut haben, sehr umfangreich, umfassend war.
00:03:28: und sehr individuell war.
00:03:30: Das hat dem Segelsport oder der Segelbegeisterung keinen Abbruch getan, sondern es deutlich gefördert.
00:03:37: Und dann gibt es so einen netten Spruch.
00:03:39: Wenn man das als Einleitung sagen darf, man sagt, es gibt einen Seglervirus.
00:03:43: Und wenn ein der beißt, dann hat man ihn.
00:03:46: Und ich dachte dann, na, Gottes Willen, wo bin ich denn hier gelandet?
00:03:50: Und jetzt kann ich nur bestätigen und viele, viele andere Segler auch oder Wassersportler, wenn man mal das Ganze gelernt hat und sich dort wohlgefühlt hat, dann bleibt man auch gerne dabei, weil es ebenso ein schöner, runder, allumfassender Sport ist.
00:04:06: Wenn du
00:04:07: sagst, das ist ein schöner, allumfassender Rundersport.
00:04:10: Um in den Sport einzusteigen, den du gerade so schön beschrieben hast, muss ich ja natürlich ein paar Sachen absolvieren.
00:04:14: Ich muss körperlich vielleicht auch fit sein.
00:04:16: Was bedarf es dann, dass ich einen Seelgeschein machen kann?
00:04:19: Im Großen und Ganzen eigentlich nur die Absicht ist zu machen.
00:04:24: Dann bei uns in der Schule muss man schwimmen können, damit man überhaupt an Bord gehen darf.
00:04:30: Und dann ist es egal, welchen Alters man loslegen will, egal.
00:04:34: Das jüngste Alter, mit dem wir anfangen, sind Kinder ab sieben, die wir in den Opti setzen, wenn die Segelausbildung machen wollen oder mit ihren Eltern schon unterwegs waren und Spaß haben dran.
00:04:45: Dann sitzen die in so kleinen Seifenkisten und lernen die Segeln mit einem Segel.
00:04:50: Es ist wunderbar.
00:04:51: Die größten Spaß haben sie meistens am Kentern, Kenta-Übungen zu machen, also Segelboot umschmeißen und wieder aufstellen.
00:04:58: Dort kann man jüngsten Segelschein ablegen, den braucht man um offiziell Regatten mit dem Optifahren zu können, die Kinder.
00:05:05: Und ab vierzehn können Sie einen offiziellen Segelschein machen, einen staatlichen Schein, Sportboot binnen Segeln.
00:05:11: Und ab sechzehn können Sie den Sportboot binnen Segeln mit Motor ablegen oder auch den Sportbootsee, den Motorbootschein fürs Meer.
00:05:20: Und ab dann bis aufwärts gibt es keine Grenzen.
00:05:23: Würdest
00:05:23: du sagen, dass wenn die Kinder schon so früh an diesen Sport herangeführt werden, dass sie dann auch lange dabei bleiben?
00:05:29: Weil es gibt ja so Studien, die zum Beispiel zeigen, dass gerade so im Jugendlichen Alter Kinder aus verschiedenen Sportarten sehr schnell rausdroppen, weil sie den anderen Interessen haben.
00:05:38: Wie sieht das beim Segeln aus, wenn du sagst, es gibt so ein Segelfieber?
00:05:41: Also bei den Kindern, die Spaß haben am Segeln, die kommen auch immer gerne wieder.
00:05:46: Und wir haben viele Kinder, die bei uns starten.
00:05:48: immer wieder in die Optikvose kommen und sich weiter fortbilden.
00:05:52: Dann gehen sie über auf die Kinderjohlen und auf die Jugendlichenjohlen und bleiben beim Segelsport, wenn sie Spaß haben dran.
00:05:58: Und Spaß hat man dran, einmal, wenn man es gut gelernt hat, wenn man eine durchgängige Ausbildung hat.
00:06:05: Und das Schöne daran an Segeln insgesamt ist, dass es ja ein durchaus Familiensport und Freundschaftssport ist.
00:06:12: Also selten geht man nur auf eine Jolle.
00:06:14: gut, der Leser als Einmannjolle.
00:06:17: ist im Entwicklungsgang drin, aber ansonsten geht man dann immer zu zwei, zu dritt oder die Familie insgesamt.
00:06:24: Und wenn das miteinander gelernt und absolviert wird, dann ist es einer der schönsten Urlaube, die man machen kann auf dem Segelsport.
00:06:32: Und damit sind meistens auch die Kinder, die aus diesem Bereich kommen, voller Enthusiasmus dabei und freuen sich auf diese Urlaube, bringen ihre Freunde mit.
00:06:42: Und ich denke, schöner kann es nicht sein.
00:06:44: Was macht
00:06:45: den Starnberger See?
00:06:46: Denn so besonders, um genau dort bei euch das Segel zu lernen.
00:06:50: Egal welches Alter.
00:06:51: Naja, ich würde jetzt mal sagen, zum einen ist es ein wunderbarer See.
00:06:54: Er ist groß.
00:06:56: Er ist in der Nähe von München.
00:06:59: Und wir haben dort einen wunderbaren Platz in der Marina.
00:07:02: Und das ist ein Hotelrestaurant, Marina-Gelände.
00:07:05: Das zusammen funktioniert.
00:07:07: Wir haben dort Stegliegeplätze.
00:07:09: Wir haben Bootshütte.
00:07:12: Equipment gelagert haben, wo wir Ausbildung mit den Kindern machen können.
00:07:16: Die Eltern oder Begleiter, die können im Umfeld wunderbare Spaziergänge absolvieren, schwimmen gehen, das Restaurant besuchen oder aber man geht gleich als Urlaub ins Hotel, kriegt reduzierte Preise für die Zimmer und kann als Einheit, Familie oder mit Begleitung wunderbare Urlaube dort verbringen oder einfach nur ein paar Tage insgesamt buchen oder einfach nur raus und reinfahren.
00:07:42: Das sind thirty- acht Kilometer von München, also nah mit einer halben Stunde Fahrzeit.
00:07:47: Besser geht es gar nicht.
00:07:49: Und es ist ein wunderschöner Platz.
00:07:51: Ihr bildet ja von den kleinen bis zu den Erwachsenen aus.
00:07:53: Es gibt wahrscheinlich Jugendkurse, denn gibt es die Erwachsenenkurse, Leute, die im späteren Alter das Segeln erlernen wollen.
00:07:59: Ihr bietet aber auch verschiedene Dinge an, wie zum Beispiel Familienteuerns oder auch den Astronavigationsteuern, habe ich gesehen auf eurer Webseite.
00:08:07: Magst du dazu mal was sagen?
00:08:08: Also klar, Familienteuern kann ich mir gut vorstellen, dass Familien gemeinsam mit euch rausfahren und dann eben gemeinsam das erlernen.
00:08:14: So stelle ich mir das vor.
00:08:16: Bin ich da richtig an der Annahme?
00:08:17: Familienturns, ja klar, das ist richtig.
00:08:20: Aber man könnte vielleicht mal vom Gesamtumfeld anfangen, indem man sagt, wir haben die Theorie Ausbildungen in München, die gehört auch dazu, bei den größeren Kursen, nicht bei den Kinderkursen.
00:08:31: Dann haben wir die Ausbildung zu den verschiedenen Scheinen.
00:08:34: Segeln lernen ist schön, wenn man es beim Binnen auf Mjoln segeln lernt, um es dann weiter auszubauen auf einem Turn.
00:08:41: Dann gehen die Theoriekurse für die offiziellen Sportbootführerscheine in München.
00:08:47: Und es kommen die weiteren Theoriekurse für die weiterführenden Scheinen, wie SKS-Schein für das Chartern, also für den Törn auf dem Meer.
00:08:56: Und die Zusatzausbildungen, die wir haben, die Radarkurs, Astronavigation betreffen, Motorenkunde, Pyroschein, was mir so alles einfällt, da gibt es noch vieles mehr, auch der Funkschein.
00:09:09: Und dazu gehört natürlich in den meisten Fällen auch eine Praxisausbildung.
00:09:13: Und die unterscheidet sich einmal für die Praxisausbildung, die wir auf dem Binnenseen machen können, also Starnberger See, wie Sportbootführerschein, Binnensegel, Motor und Sportbootsee, der fürs Meer zuständig ist.
00:09:26: Und auf den Törns, da sind wir zu Hause in Nowigrad, da fahren wir dann die SKS-Ausbildung.
00:09:32: Man könnte auch eine SPFC, also eine Motorboot-Ausbildung, mit dem Urlaub verbinden, würde auch gehen.
00:09:37: Und die Turns fahren dann auf der Adriak, bringen alles bei, was mit dem Segeln zu tun hat, sodass man ein Dickschiff führen kann.
00:09:45: Man endet den Turn mit einer Prüfung und dann kann man sich weiterbilden mit Hafenmanövern, mit Skippertraining, mit Astroturn, also Umgang mit dem Sextanten angewandt an Bord.
00:09:58: was mir noch so alles einfällt, inklusive der Urlaubsturns, die man machen kann, Zusatzturns in den nordischen Gewässern, die wir mit anbieten.
00:10:07: Also, dass das ganze Portfolio für die Ausbildung und für die Erfahrung, die nötig ist für so einen schönen, traumhaften, selber geführten, eigenen Turn oder Charter Turn notwendig ist.
00:10:19: So sehen wir das und jeder kann sich ungefähr im dem Bereich, der für ihn wichtig ist und den er mitnehmen will, einklinken.
00:10:27: und seine Ausbildung ausführen.
00:10:29: Es
00:10:29: ist ja mal so eine romantische Gedanke von Leuten, dass sie sagen, oh ja, dann mache ich einen Segel scheinen, dann mache ich, keine Ahnung, dann überquere ich den Atlantik oder mache eine Weltumsegelung.
00:10:38: So einfach ist es nicht.
00:10:38: Das heißt, ihr habt natürlich von der Ausbildung her wirklich ein Portfolio aufgebaut, oder ihr bietet ein Portfolio an, das alles einmal abdeckt.
00:10:47: Welche Sachen sagst du, sind nicht nur Pflicht, sondern wirklich auch sinnvoll, sie trotzdem zu machen, auch dass sie keine Pflichtkurse sind.
00:10:54: Weil du hast ja gerade sehr viele genannt.
00:10:56: Ja, das hast du sehr gut gefragt.
00:10:59: Das ist richtig.
00:11:00: Weil das, was Pflichtkurse sind, ist relativ wenig.
00:11:04: Aber alleine mit den Pflichtkursen ist es schon schwierig.
00:11:08: dieses ganze Know-how zu erarbeiten.
00:11:11: Und natürlich ist es schön, wenn man jemanden hat, der in der Kürze der Zeit sehr viel Erfahrungswissen vermittelt, sodass man das aufnehmen kann, verarbeiten kann und jeder kann dann auch mit seiner Basisausbildung, mit seinem Hintergrund wissen, sich da einklinken, wo es für ihn notwendig ist.
00:11:29: Und wenn man die Basisgeschichten für Sportküstenschiffe scheinen, die man zum Schadern braucht, den Funkschein nicht zu vergessen.
00:11:37: Dann kann man zusätzlich Hafenmanöver machen, was sehr, sehr, sehr empfehlenswert ist.
00:11:42: Und Skippertraining, sodass man ein bisschen umfällt, mehr Wetterlagen, mehr Möglichkeiten am Abfragen hat.
00:11:49: Und natürlich ist es wunderbar, wenn man rausfährt, in den Sonnenuntergang fährt, zum Ankern fährt.
00:11:55: Aber all diese Dinge sind, wenn ein Wetter aufzieht oder wenn es mal ein bisschen garcher wird, dann sollte man schon wissen, was man tut.
00:12:04: Und wenn man richtig Angern gelernt hat.
00:12:07: Wenn man im Hafen an und ablegen gelernt hat, so dass man ein Boot wirklich führen kann, dann ist es ein Zusatz von mehr als zweihundert oder dreihundert Prozent gegenüber dem Punkt, wenn man das nicht hat.
00:12:20: Und das weiß jeder, der einmal versucht hat, mit dem falschen Wind an oder abzulegen.
00:12:24: Also wenn es nicht einfach geht, weil es ruhig ist und das Wasser ruhig ist, sondern wenn der Wind von der falschen Seite kommt, Strömung ist, wenn Welle ist.
00:12:34: Und das versuchen wir zu vermitteln, dass das einfach mit aufgenommen wird.
00:12:38: Aber wir Menschen sind ja alle, wir denken ja über alles nach, so ist es ja nicht.
00:12:44: Und innerhalb dieser Ausbildungswege schon in der Anfangszeit entwickelt eigentlich jeder einen klaren Blick in die Richtung, wenn er das ganze Umfeld erfährt und überhaupt erst mal einsehen kann.
00:12:58: Und er sagt dann, das will ich, das will ich und das will ich.
00:13:02: dazu machen, weil jeder weiß, was tut ihm gut, was will er noch haben?
00:13:07: und damit eigentlich eröffnet sich dieses ganze Umfeld dadurch, dass man einfach nur startet und loslegt und Spaß hat.
00:13:15: Wenn ihr so am Stammbägersee seid, welche Herausforderungen habt ihr als Seelgeschule dort vor Ort, eben eure Kurse so durchzuführen, sowie die Prüfungen?
00:13:25: Nein, eigentlich sehe ich da keine großen Begrenzungen.
00:13:29: Wir sind wetterbezogen, klar.
00:13:31: Wir können nicht im Winter fahren.
00:13:32: Wir fahren Motorboot bis Mitte Dezember und wir starten wieder irgendwann Ende Februar, Anfang März, wenn das Wetter ist zulässt.
00:13:41: Wir müssen uns wetterbezogen eingrenzen, wenn wir Gewitter erwarten, gehen wir raus, warten es ab und gehen dann wieder aufs Wasser zurück.
00:13:50: Wenn es junge Hunde regnet und kein Wind hat, wird es auch kein Spaß machen, sowas kommt vor.
00:13:55: Aber das sind eigentlich relativ seltene Einheiten und damit kommen wir eigentlich ganz gut klar.
00:14:00: Wo wir aufpassen müssen, ist durch die Wetteränderungen, die wir haben, dass die Gewitter relativ massiv sein können, dass die Winde schnell umschlagen können.
00:14:10: Aber in unserem voralten Gebiet sind wir für den Winde gewöhnt und kennen das schon, dass wir schnell reagieren müssen.
00:14:17: In anderen Gebieten wie in der Adria, wenn die Bohrer ankommt, die kann auch innerhalb von wenigen zehn Minuten da sein, wo sie vorher nicht war.
00:14:26: Und da muss man halt vorausschauen und reagieren.
00:14:29: Bei uns am Starnberger See schauen wir, wenn wir wissen, Es kommt was, zieht was auf, dann gehen wir schon in das Sicherungsgebiet, das wir haben.
00:14:36: Wir haben ein sehr schönes Gebiet, wir haben eine Westabdeckung und unsere Wetter kommen ja meistens aus Westen.
00:14:41: Da können wir schön im Inneren geführt üben.
00:14:44: Und wenn man sieht, es kommt, es zieht nicht vorbei, dann gehen wir raus, warten ab und dann gehen wir erst wieder aufs Wasser.
00:14:51: Du hast gerade eben die beiden Wörter Föhnwindel und Dibora genannt.
00:14:56: Magst du die beiden Begrifflichkeiten einmal für die Zuhörerinnen und Zuhörer erklären?
00:15:01: Also die Föhnwände sind in Bayern klar.
00:15:03: In dem Moment, wo es im Süden unten Südwind hat und Regen, haben wir hier oben einen wunderbaren Föhnwind.
00:15:09: Aber der Föhnwind fällt hier dem Berg runter und kriegt dabei ganz schön Fahrt auf.
00:15:15: Das heißt, die sind relativ stark.
00:15:17: Wir haben wunderbares Wetter und starke böige Winde.
00:15:21: Aber die sind für uns im Voralpenland bekannt und es ist ganz gut, wenn man damit segeln lernt, weil man weiß sofort, wie man damit reagieren muss.
00:15:30: Und das ist eine sehr gute Ausbildungsgrundlage.
00:15:34: Die Bohrer ist sozusagen das Gegenteil vom Föhn im Süden.
00:15:39: Wenn es bei uns schön ist, also wenn es bei uns schlecht wird, das muss man sagen, dann kommt die unten an.
00:15:44: Ich will jetzt nicht Sommer- oder Winterbohrer ausbauen, aber auch da ist es ein Fallwind.
00:15:49: Und da ist der Fallwind aber kühl, weil er kommt ja von den Bergen, von unseren Alpen runtergesaust.
00:15:56: Und dann geht er aufs Wasser und kommt in einer relativen Geschwindigkeit an.
00:16:01: Man sieht den kommen, wenn man weiß, worauf man achten muss.
00:16:05: Und in dem Moment, wo man weiß, man hat eine Bohrallage.
00:16:08: Man sieht, es wird kommen oder ist schon da, dann wird gerefft vorausschauend.
00:16:13: Es wird alles aufgeräumt.
00:16:14: Am Bord sollte man irgendwo gewesen sein und eine Kaffeepause gemacht haben.
00:16:19: Und dann kann man mit gerefften Segeln wunderbar klarkommen, weil ein Segelboot für Wind gemacht ist.
00:16:26: Man muss bloß die Segel richtig verkleinern.
00:16:28: Und dann passt alles.
00:16:29: Die Messe free in München, da seid ihr hier vertreten.
00:16:33: Und mich würde interessieren, liebe Sabine, was bedeutet für euch die Free?
00:16:38: Was erwartet ihr jedes Jahr auf der Free, wenn ihr dort eben vertreten seid?
00:16:42: Die Free liebe ich sehr, weil wir sind sozusagen in unserem Hausrevier und ich persönlich habe gerne einen persönlichen Kontakt und freue mich, wenn man mit den Kunden in ein persönliches Gespräch kommen kann und ihnen erklären kann, was wir machen, warum wir das machen.
00:16:59: Und das Besondere ist auch, dass eigentlich so gut wie jeder eine individuelle Vorgabe mitbringt.
00:17:06: Und man kann genau das, was der Kunde gerne möchte und was er an Vorwissen mitbringt, einbauen und eine persönliche Ausbildung kreieren.
00:17:15: Und er guckt dann, das passt mir, das passt mir nicht, da gehe ich rein, kann seine Fragen stellen.
00:17:20: Und wir können uns einfach ins Bild setzen und wir kriegen Kontakt zu den Kunden.
00:17:25: Und für mich ist es nach wie vor eines der... ganz wichtigen Bestandteile.
00:17:30: Wenn du sagst, individuell jeder Mensch, der zu euch kommt, hat individuelle Bedürfnisse für den Segelschein.
00:17:36: Was sind dann da so Sachen, die dir noch im Kopf sind, wo ihr als Segelschule sehr individuell eben im Kurs agieren musstet?
00:17:42: Das ist relativ einfach zu beantworten.
00:17:46: Wenn jemand Chatski fahren will, Dann braucht ein Motorbootschein möglicherweise für Süßwasser und für Salzwasser.
00:17:52: Also macht das Sportboot binnen See und binnen Motor.
00:17:56: Dann kann man erklären, dass sich das wunderbar kombinieren lässt und Kosten sparen lässt mit den Prüfungen, mit der Ausbildung, mit dem Ablauf.
00:18:04: Wie lege ich meine Kurse?
00:18:05: Wie lege ich meine Prüfungen?
00:18:07: Das ist das eine.
00:18:08: Der andere möchte gerne segeln lernen von Grund auf.
00:18:11: Der geht in eine Binnenausbildung.
00:18:13: Der Nächste kommt außen im Familienumfeld und kann schon immer... des üblichen Segeln und will einfach das ausbauen, sodass sie, meinetwegen, dem Papa mit unterstützen können oder irgendwann ablösen können oder selber rausgehen wollen mit Freunden.
00:18:31: Und dann binden die sich sozusagen in der Hälfte der Ausbildung ein und entwickeln sich weiter.
00:18:36: Und dann kann jeder sagen, das will ich, das will ich nicht.
00:18:40: Und da kommt da an.
00:18:41: Und das ist das Besondere.
00:18:43: Die Ausbildung, die er anbietet, können die Leute, die eben zu euch kommen, sowohl online, in Webinaren oder eben auch in direkten Kosen bei euch vor Ort durchführen.
00:18:53: Was ist der Vorteil für euch, dass eben heutzutage alles sehr viel online und digital machbar ist?
00:18:58: Ja, für mich würde ich sagen, der Vorteil ist, dass wir das anbieten können.
00:19:04: Es werden sehr gerne die Fernkurse abgefragt, weil sie auch zu individuellen Zeiten zur Verfügung stehen und die Menschen keine WLANs brauchen, wenn sie irgendwo im Urlaub sind oder das nicht in Verbindung für online haben wollen.
00:19:17: Das ist eine Geschichte, die wird sehr gerne abgefragt, auch zunehmend.
00:19:22: Und online und Webinar, wenn jemand nicht kommen kann oder wenn er kurzfristig ausfällt, weil der Partner ausfällt, weil Kinderbetreuung oder weil beruflich irgendwas ist, dann ist es möglich.
00:19:33: dass man das mit freischaltet oder in Verbindung kombiniert.
00:19:36: Im Bezug auf Kartenarbeiten und Präsenz im Arbeiten sind die Präsenzkurse von meiner Seite her glaube ich schon noch eine gute Geschichte, weil im Zwiegespräch mit dem Lehrer in den kleinen Kursen vor Ort kann man all seine Fragen auch einbringen und die Kartenarbeit gemeinsam lösen.
00:19:58: Das ist glaube ich schon noch eine Sache, die in der Präsenz besser läuft.
00:20:03: Wie viele Leute sind bei euch in einem Kurs so drin?
00:20:05: Also theoretisch gesehen könnten wir einen Kursraum mit twenty-fünf Leuten füllen, aber im Normalfall liegen wir irgendwo zwischen fünf und zwölf Personen.
00:20:13: Und in den Praxseinheiten, wie habt ihr das da?
00:20:17: Es ist unterschiedlich.
00:20:18: Wenn Leute zu eins, zu zwei, zu dritt kommen, können sie das zusammen kombinieren und wir bilden dann einfach in unterschiedlichen Zeitbereichen aus.
00:20:28: Ansonsten sind sie zwischen zwei und fünf Personen an Bord, je nach Schiffsgröße und nach Planung.
00:20:35: Bei uns sind die Schüler Mitlehrer an Bord in der Ausbildung, in der Binnenausbildung beim Tören sowieso.
00:20:41: Aber auf den Jollen sind sie Mitlehrer, die Mitlehrer, diese ganzen Manöver lernen, um dann als Gruppe gemeinsam das wiederum Mitlehrerbetreuung von außen zu üben.
00:20:52: Und wenn man nur mit Lehrer unterwegs wäre, würde man es nicht lernen.
00:20:55: Man verlässt sich immer auf den Lehrer, wenn er im Hintergrund ist.
00:20:59: Aber wenn er im Umfeld ist, dann muss man schon noch mal sagen, wie geht es so, so, so?
00:21:03: und man kann es trainieren.
00:21:05: Und man muss eigentlich wissen, wie geht es richtig, wo liegen die Fehler?
00:21:11: und dann setzt man das Ganze um und lernt, mit der Zeit schneller zu werden, das Ganze besser zu erfassen.
00:21:18: Nur ein ganz einfaches Beispiel, also am Anfang muss man einfach lernen zu schauen, wo kommt der Wind her für einen Anfänger?
00:21:25: Jemand, der schon gesurft hat oder mit den Eltern unterwegs war oder Freunden oder was auch immer, der hat es dann schon eher mal drauf.
00:21:33: Das wäre das eine, zu erkennen, wo kommt eine Welle her gelaufen?
00:21:37: Da sagten alte Hase, wie kann man das nicht sehen?
00:21:41: Aber ein Anfänger sieht es am Anfang nicht.
00:21:44: Oder wenn man eine Wende oder eine Halse fährt, worauf kommt es an?
00:21:47: Wann setze ich mich um?
00:21:49: Wie schnell muss ich reagieren?
00:21:51: Und das braucht Übung, das braucht ein bisschen Zeit.
00:21:54: Und deswegen haben wir drei Tage, wo Sie wirklich mit Lehrer unterwegs sind, oder auch mal vier oder fünf.
00:22:00: Und dann gehen Sie noch ein paar Tage auf die Jolle und üben das selber.
00:22:04: Von uns aus gesehen können Sie gerne so lange kommen, wie Sie wollen.
00:22:08: Sie können es auch relativ kurz gestalten, dass Sie halt bis zu Prüfungsreif sind, um loszulegen.
00:22:13: Aber eine gewisse Übungszeit an Bord ist nötig, um es umzusetzen, wenn der Körper es lernen soll und man es auch an die nächsten paar Jahre als Basiswissen behalten will.
00:22:25: Du hast ja gesagt, dass du schon als junges Mädel gesegelt bist.
00:22:28: Und jetzt bist du ja schon in einem gewissen, stattlichen Alter, wenn ich das so sagen darf.
00:22:32: Und ich gehe davon aus, dass du das eine oder andere Wunderbare schon erlebt hast oder eben den einen oder anderen spannenden Tören schon gemacht hast.
00:22:40: Und meine Frage wäre, was hast du denn schon so erlebt?
00:22:42: Gibt es irgendwelche Stories, die du so im Kopf hast oder irgendeine Reise, die du auf dem Segelschiff gemacht hast, wo du sagst, das war die Reise meines Lebens?
00:22:50: Da könnte ich ein paar Unterbringen dabei.
00:22:53: Also... Als Familientörn, wo wir als Familie unterwegs waren mit Kind und Hund, da waren wir auch immer mit Freunden zusammen.
00:23:02: Also das weiß ja einfach ein Gruppensport ist.
00:23:05: Und man lernt dann mit der Zeit zu verschiedene Wind- und Wellenlagen kennen.
00:23:10: Und so kann ich sagen, also wir hatten zwölf Bevor.
00:23:13: Das ist dann schon so nett, wenn dann so ein Schiff von zweiundvierzig oder fünfundvierzig Fuß sich dann so mal beschleunigt wie so ein Motorradl.
00:23:20: Dann uns ein in die Polster drückt, dann guckt man schon ein bisschen kariert erst mal.
00:23:25: Und fliegendes Wasser, wenn man nichts mehr sieht, das sind schon Erfahrungen.
00:23:29: Ich möchte sie zum einen nicht missen, aber ich weiß auch nicht, ob ich das da und öfter mal bräuchte.
00:23:35: Das ist das eine.
00:23:36: Dann haben wir Fahrten in den Nordgebieten gemacht, die mir sehr, sehr, sehr gut gefallen haben.
00:23:43: Im Scherenbereich Schottland war ein Traum.
00:23:46: Also da träume ich immer wieder davon.
00:23:50: oder so eine Überführungsfahrt, Barcelona bis Novigrad, mit allem Drum und Dran, viel Wind, viel Welle, viel Sturm, auf lange Zeit Wache fahren, dann wieder ausruhen, ein Spiel setzen und einfach mal übers Wasser segeln, sich eine Wasserschildkröte nebendran vorbei ziehen sehen, so eine Riesenschildkröte.
00:24:14: oder einfach nur in den Sonnenuntergang hinein segeln, schlafen gehen, wieder aufstehen, essen kochen, miteinander sein, kann ich nur träumen.
00:24:23: Also du hast quasi von sowohl den schönen, romantischen Erlebnissen bis hin zu wirklich viel Action und wirklich anstrengende Tour und schon alles erlebt.
00:24:32: Was wäre denn, wenn du dir noch auf der Bucketlist, wo du sagst, das würdest du gerne noch gemacht haben?
00:24:37: Gibt es da noch ein Ziel, wo du sagst, da würdest du gerne noch hinfahren oder so eine Route würdest du gerne noch fahren?
00:24:42: Also diese klassische Weltumsegelung wäre schon etwas, was mich durchaus reizen würde.
00:24:47: Ich würde unheimlich gerne in die Südsee fahren, da war ich noch nicht.
00:24:51: Und da würde ich wirklich gerne hinfahren, weil als wir den als Schule angeboten hatten, konnte ich leider nicht.
00:24:58: Und Neuseeland als Ziel würde mich auch durchaus reizen, aber dann wären wir schon bei der Weltumsegelung.
00:25:03: Was hindert dich daran, eine Weltumsegelung zu machen?
00:25:05: Abgesehen, dass du eine Segelschule besitzt und die natürlich am Laufen erhalten werden musst?
00:25:09: Treffer.
00:25:13: Wenn ich dich jetzt fragen würde, wo du am liebsten auf dem Wasser bist, dann ist das wahrscheinlich die Antwort auf dem Boot.
00:25:18: Aber gibt es Gewässer, wo du sagst, die haben es dir auch besonders angetan?
00:25:22: Also ich bin sehr gerne auch im Englischen Kanal unterwegs, weil es einfach so anders ist als das, was wir kennen.
00:25:29: Wenn du aus so zehn Metern Tidenhub einfach der Boden wächst als Insel und am nächsten Morgen ist er wieder verschwunden und es ist nur noch freies Wasser da.
00:25:37: Es ist ein sehr, sehr tolles Revier, dieses Gezeitenrevier zum Segeln.
00:25:42: Das mache ich sehr gerne.
00:25:43: Aber ansonsten muss ich sagen, ja, Schottland hat es mir sehr angetan.
00:25:47: Die Ecke dort oben, die nordischen Gewässer.
00:25:50: Und dann, egal wo.
00:25:51: Unten Mittelmeer ist ein Riesenbereich, wo man loslegen kann.
00:25:55: Und es gibt wunderschöne Gebiete dort.
00:25:58: Das ist Sizilien, das sind diolischen Inseln, das ist Sardinien.
00:26:02: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
00:26:03: Griechenland, die Kykladen, Mittelmeer.
00:26:06: Ja.
00:26:06: Zum Mittelmeer ist es wirklich sehr schön auch unter Wasser, kann ich tatsächlich nur sagen.
00:26:10: Aber über Wasser finde ich es persönlich auch schön.
00:26:11: Du hast auch Griechenland gerade gesagt, die ganzen Steinwände mit dem Kalkstein, das sieht wunderschön aus.
00:26:16: Also es ist so ein schönes Blau, was man da immer sieht.
00:26:19: Also da kann ich dir nur recht geben.
00:26:21: So eine Seelgeschule entwickelt sich ja immer weiter.
00:26:24: Das heißt, ihr habt sie damals übernommen.
00:26:25: Inzwischen ist euer Sohn der wahrscheinlich auch Mitteil in der Seelgeschule, wenn ich das richtig vernommen habe.
00:26:31: Was sind so Trenzen, Neuigkeiten, die ihr so versucht, immer mit aufzunehmen in der Sägeschule, um auch wirklich am Zahn der Zeit zu bleiben?
00:26:40: Ja, ich denke mal, das hängt auch ein bisschen mit den Möglichkeiten zusammen, die wir haben.
00:26:46: Die Herausforderungen mit Wind und Wetter, die gehören einfach dazu, dass man von der Ausbildung her das mit rein nimmt und dass man auch das, was wir jetzt haben, dass man durchaus vielleicht Katzsiegeln dabei hat oder Laser mit aufnimmt oder aber auch Surfen mit reinnimmt, dass man mehr Bereiche mit abdecken kann, die gerne gefragt sind in unserer Zeit und ansonsten die Ausbildung halt immer auf die aktuelle Lage.
00:27:19: mit ausrichtet und dann entstehen einfach Kurse.
00:27:22: Und so
00:27:22: entwickelt sich euer Portfolio dann immer weiter.
00:27:24: So ist es.
00:27:25: So
00:27:25: wie eine neben eure Ausbildung, die ihr anbietet von klein bis groß in verschiedenen Bereichen und euch da auch immer wieder weiterentwickelt mit eurem Portfolio, habe ich gesehen auf eurer Webseite, dass ihr auch verschiedene Events anbietet.
00:27:37: Was gibt es denn so für Events, die ihr eben ja so möglich macht für eure Kunden?
00:27:41: Also Event heißt ja eigentlich klassisch aktives draußen sein.
00:27:46: Das wäre dann in dem Fall ein am Starnberger See könnten wir Events anbieten oder was heißt könnten wir tun es und wir machen es auch schon und haben auch eine sehr, sehr gute Rückmeldung von kleinen Events über ein paar Teilnehmer von Geburtstagen, von Junggesellenabschieden, von Firmen-Events von klein bis sehr groß.
00:28:09: Wir waren auch schon jetzt mal bei den über hundert Teilnehmern und haben das auch sehr gut gemanagt.
00:28:15: und hat allen riesen Spaß gemacht.
00:28:18: Also da geht ganz viel in der Richtung und wir machen es auch sehr gerne, weil die Leute einfach auch... gerne in dem sportlichen Bereich unterwegs sind.
00:28:27: Ich glaube, mehr als früher würde ich sagen, die freuen sich dann auch auf Action und die können das Boot auch wirklich so weit sie das alles umsetzen können, führen und selber dabei sein, sodass also dieses Teamwork entsteht und das Miteinander sich entwickelt.
00:28:43: Also das hat schon ein sehr, sehr schönes Rundumfeld und die in Verbindung dann oben mit dem Hotel, mit dem Essen oder mit Gruppenunterbringungen ist eine feine Geschichte.
00:28:53: Wenn man Event auf Schule bezieht, dann müsste man das ein bisschen anders formulieren.
00:28:58: Aber so Zusatzkurse wie Motorenkunde, wo man Motor auseinandernehmen kann, selber rumschrauben, bis auf die Einzelteile.
00:29:05: Und das ist die Erklärung in der Ausbildung.
00:29:09: Und anschließend dürfen die Teilnehmer den Motor wieder zusammensetzen.
00:29:12: Und es ist ganz gut, wenn sie die Zylinderkopfdichtung nicht vergessen, wieder beim Einsetzen.
00:29:17: Aber so was wie im Pellerwechseln an Bord, so was geht schnell mal kaputt, wenn irgendwo der Motor heiß läuft oder was auch immer mal was in die Wasserkühlung Ablauf mit reingekommen ist.
00:29:29: Und wenn man so weiß, wo finde ich denn das?
00:29:31: Wie kann ich ein Motor fremd starten mit dem Schraubenschlüssel?
00:29:34: oder wo muss ich hingreifen mit der Batterie und mit allem umgehen?
00:29:39: Sowas ist schon eine tolle Geschichte.
00:29:41: Und dann diese Extras wie Astronavigation, Umgang mit dem Sextanten.
00:29:46: Astronavigation selber ist ja ein der ganz hohen Scheine, dem SHS-Schein, dem Sporthochsee Schiffferschein enthalten.
00:29:54: Und da geht es halt mehr auf Theorie, Rechnung bis ins kleinste Detail, kleiner Umgang mit dem Sextanten, ja, aber der Umgang mit dem Sextanten an Bord, den man wirklich anwenden kann und in der man auch eine schnell Berechnung machen kann, wenn man weiß, wie.
00:30:09: Das ist auch eine feine Sache, ist natürlich eine Liebhaberei im Endeffekt, aber sollte mal die Elektronik ausfallen, ich habe ein Sextanten dabei, dann weiß ich definitiv, wie kann ich mich wo orientieren, wo bin ich zu Hause, wo bin ich gerade?
00:30:23: Weil nicht immer hat man WLAN und kann alles nachschauen.
00:30:26: So Sachen, das macht uns Spaß, wenn wir so Sachen im Portfolio haben.
00:30:31: Es ist ja auch das, was Friends schon gesagt haben.
00:30:33: Letztendlich, es gibt ein Mindestmaß, was ich lernen muss.
00:30:35: Und dann gibt es natürlich alles, was darüber hinausgeht.
00:30:38: Und ich stelle mir das eben genauso vor.
00:30:40: Man überlegt sich, oh, das ist romantisch.
00:30:42: Ich nehme mir ein Segelboot, ich mache einen Segelschein und mache eine Weltumsegelung und plötzlich geht was kaputt.
00:30:46: Wie kriege ich das selber wieder heile gemacht?
00:30:48: Weil ich eben dann nicht die Möglichkeiten habe, irgendwo mal einen Service anzurufen, wenn ich mit mir auf dem Blau bin.
00:30:53: Ja, ja, genau.
00:30:54: Darauf kommt es eigentlich.
00:30:55: an, dass man sich einfach in den verschiedenen Umfeldern einbringt und Bescheid weiß.
00:31:02: Und sowas entwickelt sich einfach durch die Dauer der Zeit, mit dem man auf dem Wasser ist.
00:31:07: Und ich glaube schon nach einer Woche Turn weiß so gut wie jeder, das will ich noch machen.
00:31:12: Das fehlt mir noch.
00:31:14: Wo will ich hin?
00:31:15: Und dann geht man seine ersten Steps in die Richtung.
00:31:18: und fängt an, das auch mit einer Theorie zu untermauern.
00:31:20: Und dann sind so Sonderkurse, die nicht allgemein üblich sind, einfach was Besonderes.
00:31:25: Und es ist auch das, was uns wichtig ist, dass wir das ganze Umfeld wirklich gut weitervermitteln können.
00:31:33: Sabine, wenn nicht die Leute jetzt auf der Messe besuchen wollen, würden vom achtzehn bis zum zwanzigsten Februar auf der Free Messe in München, wo genau würden sie dich dann finden?
00:31:41: Oder euch als Segelschule?
00:31:43: weiß blau?
00:31:44: Die Messe hat den Eingang Ost als Eingang.
00:31:47: Und es gibt zwei Hallenbereiche, einmal die A-Hallen und die B-Hallen.
00:31:51: Wir sind in der Halle A-Six.
00:31:53: Das ist die erste Halle auf der A-Seite vom Eingang Ost her gesehen.
00:31:57: Und da sind wir fast gegenüber vom Eingang in die Halle am Stand sieben-null-drei-a.
00:32:05: Ich glaube, der zweite Stand, wenn man in die Halle reinkommt, und dann, glaube ich, sieht man uns auch schon.
00:32:11: Und wir freuen uns immer auf Besuch.
00:32:13: Wir haben immer was zu trinken da.
00:32:15: Wir haben immer Kaffee da und zum Sitzen.
00:32:18: Und freuen uns über jeden, der kommt.
00:32:22: Wir wollen da einfach präsent sein und Anlaufstellen zu Hause bieten für die Schüler, die uns schon kennen und uns besuchen kommen.
00:32:31: Und es macht uns sehr, sehr viel Spaß.
00:32:34: Sabine, dem bedanke ich mich bei dir für das schöne Gespräch, für die Einblicke, die du mir gegeben hast.
00:32:38: Wünsche euch eine wunderschöne Messe und natürlich, dass ihr viele Besucherinnen und Besucher habt, sowohl eben Leute, die ihr schon kennt, als auch neue Interessenten, die sich dann eben für das Segeln bei euch interessieren würden.
00:32:49: Wir freuen uns auch darauf und viel Vielen Dank für das
00:33:14: Gespräch.