Im Dachzelt durch Afrika und Europa: mit Venjatravel und Vickywood
Shownotes
In dieser Episode dreht sich alles rund um das Thema Dachzelte und das Reisen mit Campervans. Dazu haben wir zwei echte Experten im Studio: David von Vickywood, der bei Vickywood Dachzelte entwickelt und sie selbst auf großen Touren ausgiebig testet – sowie Jan von Venyatravel, der durch seine DIY Van-Umbauten und Reisen in Europa, Afrika und entlang der Panamericana spannende Geschichten und praktische Erfahrungen mitbringt. Gemeinsam sprechen wir über ihre liebsten Reiseziele, warum Dachzelte gerade einen echten Boom erleben, technische Innovationen und Trends rund ums Camping, und natürlich, wie Nachhaltigkeit bei der Entwicklung neuer Produkte eine immer größere Rolle spielt. Viel Spaß beim Zuhören!
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Transkript anzeigen
00:00:05: Willkommen bei Freetalk, dem Podcast
00:00:08: der Reise- und Freizeitmesse
00:00:09: Free.
00:00:10: Entdecke mit uns
00:00:11: die neuesten
00:00:12: Trends,
00:00:13: tauche ein in inspirierende Geschichten und erhalte exklusive Einblicke in die Welt der Reise- und Freizeitbranche.
00:00:20: Viel Spaß
00:00:21: beim Zuhören.
00:00:27: Herzlich willkommen zum Freetalk der Podcast zur Reise- und Freizeitmesse Free.
00:00:33: Mein Name ist Felix Kirschenbauer.
00:00:34: Ich bin euer Gastgeber und begleite euch durch diese Folge.
00:00:38: In der heutigen Episode sprechen wir über Dachzelte und auch das Reisen mit Campervans.
00:00:42: Und dazu habe ich mir zwei Fachleute eingeladen.
00:00:45: Einmal David von Wikivoot und Jan von Venya Travel.
00:00:48: Hallo ihr zwei.
00:00:49: Hallo.
00:00:50: Hi.
00:00:51: Bevor wir jetzt richtig loslegen, würde mich mal interessieren, was denn so eure liebsten Reiseziele sind.
00:00:57: Also wohin geht, wenn ihr mal privat auf Reisen seid?
00:01:02: Soll ich mal anfangen?
00:01:04: Ja,
00:01:05: also Jan verdient ja sein Geld mit Reisen so manchmal und ich verdiene mein Geld damit das andere Reisen.
00:01:11: Also ehrlicherweise geht's für mich eigentlich immer Richtung Süden.
00:01:15: Ich sag mal, wer Urlaub verkauft, der hat keinen und das ist immer ein bisschen schwierig für uns.
00:01:20: Das heißt für mich ist Reisesaison eigentlich immer so der Herbst und dann hole ich mein Sommerurlaub nach.
00:01:24: Das heißt für mich geht's ganz klar Richtung Süden, Italien.
00:01:27: beide Seiten die Küsten runter bis sie ziehen.
00:01:29: Das ist so mein absoluter favorite Spot, um irgendwie nochmal ein bisschen schöne Zeit, mal zwei Wochen Sonnetanken im Oktober, November.
00:01:36: Das ist dann eigentlich fast optimal.
00:01:38: Ja, das klingt auch sehr gut.
00:01:42: Wie ist es bei dir, Jan?
00:01:44: Ja, tatsächlich, wie David sagt, Süden ist immer gut.
00:01:48: Nach wie vor.
00:01:49: Geht's für uns meistens auch in den Süden, auch gerade mit zwei Kindern und so weiter.
00:01:53: Aber wir haben in den letzten Jahren viele größere Reisen gemacht.
00:01:56: Ein Teil der Panamerikaner sind wir gefahren und vor letztes Jahr haben wir drei Monate Afrika gemacht.
00:02:03: Von daher versuchen wir, etwas weiter rumzukommen.
00:02:06: Aber dadurch, dass wir zwei Schulkinder haben, ist es jetzt auch ein bisschen eingeschränkter.
00:02:11: Deswegen bewegen wir uns jetzt eher im europäischen Raum.
00:02:15: Die Kruxe, dass Eltern da seien.
00:02:17: Jetzt
00:02:19: wirst du schon mal, wo ihr gerne hinreißt, beziehungsweise, dass ihr manchem Hörer und mancher Hörerin vielleicht ein bisschen hier jetzt gerade neidisch gemacht habt bei dem Einwand und Ziel, das ihr gesagt habt.
00:02:27: Vielleicht möchtet ihr euch mal bitte mal forschen, was ihr denn eigentlich genau macht und wer ihr denn so seid.
00:02:34: Ja, ich bin der Jan von Veniat Travel und an sich sind wir die letzten fünf Jahre viel gereist, bevor die Kinder in die Schule gekommen sind.
00:02:43: Und ich habe.
00:02:45: vor ein paar Jahren haben wir uns dazu entschieden, die Panamerikaner zu fahren und da war es für mich sinnvoll, das Auto gut zu kennen und habe es dann letztendlich restauriert, eine Kabine gebaut und das Ganze dann nach Kanada verschifft.
00:02:59: und dann sind wir knapp anderthalb Jahre die Panamerikaner gefahren und ja, versuchen einfach viel zu reisen.
00:03:07: und bevor jetzt die Schule letztes Jahr nochmal angefangen hat, waren wir dann eben noch mein Afrika unterwegs.
00:03:13: um einfach rauszukommen und Zeit mit der Familie zu haben, weil ja, arbeiten tut man viel.
00:03:18: Ich habe früher auch sehr sehr viel gearbeitet und hatte dann für mich den Entschluss gefasst, Zeit mit den Kindern zu verbringen, Zeit mit der Familie zu verbringen, soweit das möglich ist.
00:03:29: Aber die Realität holt mich natürlich auch wieder ein, zurück in der Schule, zurück im Alltag, was auch sehr schön ist, hat immer alles vor Nachteile, glaube ich.
00:03:39: So ist das ja bei dir, David.
00:03:42: Ich bin David, ich bin bei Wikivoot tätig.
00:03:46: Ich betreibe den Standort in Potsdam oben.
00:03:49: Ich bin einer der beiden Projektleiter für unser EuroPine Projekt aktuell.
00:03:53: Das heißt, ich befasse mich eigentlich grundsätzlich den ganzen Tag mit dem, wie man so Urlaub machen kann.
00:03:58: Wir beraten, betreuen, montieren und machen.
00:04:04: gut in zehn Jahren passionierter Dachzelter tatsächlich und habe dann einfach vor ein paar Jahren angefangen, damit auch noch Geld zu verdienen und meinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten inzwischen.
00:04:14: Und bin dementsprechend immer mit einem Dachzelt unterwegs tatsächlich.
00:04:19: Man mag es immer kaum glauben, dass die Leute, die das vertreiben, damit auch wirklich selber in den Urlaub fahren.
00:04:23: Aber ich bin einer von denen, der das tatsächlich macht.
00:04:26: Ich habe mir vor zwei Jahren einen VW Amarok ausgebaut.
00:04:30: und habe dann auf dem Heck einfach das Dachzelt oben drauf, habe natürlich meine Lieblingsprodukte im Portfolio dann so immer gebündelt und nutze das Zeitleicher als Produkttest sozusagen.
00:04:42: Okay, also haben wir zusammengefasst für unsere Hörerinnen und Hörer, also wir haben einmal David von Wikiboot, der, sag ich mal, Dachzelt, damit sein Geld verdient, Dachzelt verkauft werden und so, der Experte ist auf diesem Bereich.
00:04:53: Und auf der anderen Seite haben wir Jan von Venya Travel, der ja immer schon das Reisen im Belut hat und, sag ich mal, mit seinen Camperverns, die ja auch zum Teil selber ausbaut und eigentlich fast alle durch die Welt reist.
00:05:03: Also dann haben wir schon mal diese Rollenverteilung.
00:05:05: Jan, würde ich interessieren, also du baust ja deine Fans aus, ich habe ein paar Videos gesehen bei YouTube, das sieht man alles sehr spannend aus, also wenn man am Anfang gar keine Vorstellung hat, wie es am Ende euch aussehen wird, das ist dann immer schon sehr interessant.
00:05:19: Es ist aber dadurch... Du nutzt dann auch Dachzelte.
00:05:22: An sich sind ja Dachzelte jetzt nichts, was irgendwie vor zwei Wochen neu auf den Markt gekommen ist.
00:05:27: Also gab es ja glaube ich schon vor vielen Jahrzehnten ja auch.
00:05:30: Aber irgendwie ist so ein großer Boom entstanden in den letzten Jahren.
00:05:34: Kannst du dir das als auch Anwender erklären, woran liegt das?
00:05:38: Und was war auch bei dir persönlich der Auslöse?
00:05:40: Weil du vielleicht vergessen hast, den weiter auszubauen und dann hast du gesagt, ich brauche noch ein Dach oben drauf.
00:05:46: Wie kamst du auch selbst dazu?
00:05:48: Also tatsächlich glaube ich, dass diese Dachzeitbubble auch viel aus USA rüber kam durch die Pickups, weil Pickups eignen sich halt auch super einfach für Dachzelte.
00:05:59: Also da wird du benutzt ja auch bei deinem Amarok, bei deinem Pickup sozusagen Dachzelt.
00:06:04: Also ich glaube, das ist glaube ich ein großer Teil davon, dass es halt einfach auch sehr spontanes, individuell.
00:06:11: Du hast nicht die ganze Zeit ein Camper, was oft ein Problem ist, weil Du benutzt den zwei Monate im besten Fall im Jahr und dann steht er rum.
00:06:20: Und kannst das Fahrzeug nicht benutzen.
00:06:21: und so ein Dachzelt hat halt einfach unglaublich viele Vorteile.
00:06:25: Du hast halt ein super Schlafplatz, nimmst nicht viel Platz weg und bist flexibel damit unterwegs.
00:06:32: Und ich bin letztendlich zum Dachzelt gekommen, weil ich hatte für meinen T-III Synchro eine Kabine aus GFK gebaut mit einem Parallelhubdach, was ich selber gebaut habe.
00:06:42: Das hat auch gut funktioniert.
00:06:45: wollte dann noch mal was neues bauen aus alu und dann habe ich gedacht so ein dachzelt macht ja Sinn.
00:06:50: also ich brauche ja nicht dass das rat neu erfinden wenn es firmen gibt so wie wiki wird die schon erprobte produkter haben die einfach gut funktionieren.
00:06:59: und der habe ich wirklich auf herzenieren getestet.
00:07:02: und ja es hat gehalten es war bei sturmregen und wie auch immer nie ist was drin feucht geworden oder irgendwas kaputt gegangen.
00:07:12: Wir haben das Dachzelt in Afrika wirklich hart rangenommen und funktioniert nach wie vor super.
00:07:18: Wunderbar.
00:07:19: Also, es ist halt ein praktischer Vorteil, weil man natürlich, so sagst, wenn man einen Krisencamper hat, der steht ja meist Zeit rum und so hat man halt ein Auto, das man vielleicht auch so benutzen kann und hat einfach einen Zelt oben drauf.
00:07:30: Natürlich, dieser Boom ist natürlich für euch da, wird sehr erfreulich, ne?
00:07:33: Das ihr natürlich davon profitiert, dass viele Leute Dachzelte jetzt auch nutzen oder es halt auch so beliebt wurde.
00:07:40: Wenn da so viel Nachfrage auf dem Markt ist und ich denke mal auch, da ist Angebot auf dem Markt, ist ja wahrscheinlich jetzt auch gut dabei.
00:07:47: als Hersteller ja auch ein bisschen abheben vom Wettbewerb und von der Konkurrenz.
00:07:52: Gibt es da bestimmte Besonderheiten, die es gerade bei euch anders sind oder gibt es auch gewisse Ansprüche oder gerade was Thema Nachhaltigkeit angeht von Kunden, wo ihr sagt, da sind wir vielleicht anderen ein wenig voraus oder wir geben uns ein bisschen mehr Mühe, um eben das optimale Kundenerlebnis und Reiserlebnis bieten zu können?
00:08:13: Ja.
00:08:14: gibt es würde ich tatsächlich sagen.
00:08:15: also natürlich bringt dieser diese steigende nachfrage und der große markt dieses angebot bringt natürlich auch irgendwie mit das ist das extrem viel bewegung drin bringt natürlich auch fordert eine große verantwortung von uns.
00:08:26: natürlich auch zusammen müssen wir positionieren uns natürlich abheben vom markt.
00:08:32: ich würde sagen wir haben.
00:08:33: Schlicht und ergreifend diese Marke mit einem sehr, wie soll ich sagen, familiären, community-lastigen Vibe aufgezogen.
00:08:42: Das heißt, wir haben einfach, wir holen die Leute glaube ich ganz gut ab.
00:08:45: Wir versuchen Leute für uns und mit uns zusammenarbeiten zu lassen, die das nicht einfach nur verkaufen.
00:08:50: Also wir haben ja nicht nur Vertriebler, sondern wir leben dieses... Zeug eben auch.
00:08:55: Ich sage mal, wir verkaufen ja auch eine Idee am Ende, weil die Leute kommen mit einer Vision und dann musst du dich da irgendwie reinversetzen können.
00:09:01: Ich glaube, dass wir das im Team einfach grundsätzlich gut können.
00:09:04: Wir sind gut aufgestellt, was die Marktsituation angeht mit unseren drei Standorten im Land.
00:09:08: Können wir glaube ganz gut abdecken, was erstmal grundsätzlich cool ist.
00:09:11: Wir sind unfassbar viel unterwegs.
00:09:12: Das heißt, wir kümmern uns schon auch darum, dass die Marke immer schön gesehen wird.
00:09:15: Wir sind auf etlichen Messen unterwegs.
00:09:18: Das ist erstmal das, was wir so leisten, wir entwickeln die Zelte stetig weiter, das heißt wir bleiben da auch nicht stehen und ruhen uns irgendwie drauf aus, dass so ein Modell einfach funktioniert, sondern es gibt einfach regelmäßig Updates und auch da sind wir dann im Kundenservice kommunikativ und auch furchtbar coolant, wenn es da Upgrades gibt seitens der Kunden, wenn wir jetzt einen neuen Leiterhalter haben, die wollen den haben, dann kümmert man es schon, dass das funktioniert.
00:09:40: Aber mal abseits davon würde ich sagen, Kann ich schon behaupten, dass wir in den letzten Jahren die Zelte mit den schönsten Farbauswahlen hatten?
00:09:47: Das war schon immer auch noch mal ein Argument, dass das nicht immer alles nur schwarz und grau war, sondern mit unserer Signature Farbe, dem Goldbraun sind wir glaube wirklich ganz gut auch unterwegs.
00:09:58: Und wir haben nachweislich die bequemste Matratze.
00:10:01: Das ist auch noch mal ein Argument.
00:10:02: Also das höre ich ganz, ganz oft, dass die Leute unsere Matratze tierisch feiern, weil wir da eine Schaumzusammensetzung haben.
00:10:09: offensichtlich nicht jeder mithalten kann, weil uns das einfach wichtig ist, den Schlafkomfort dann so hoch wie möglich zu halten in so einem Zelt.
00:10:16: Ja, gut.
00:10:17: Matratze ist ja meistens Schlaggeben, wenn man irgendwo sich wohlfühlen möchte.
00:10:21: Man kennt das ja nicht, aber andere Leute, die in Hotels übernachten, kennen das hin und wieder.
00:10:29: Aber bin ich natürlich etwas, was das Thema angeht, ein kompletter Leih.
00:10:32: Ich habe kein Dachzelt, aber es gibt da vermutlich ja tausend verschiedene Modelltypen, weil man theoretisch muss es ja auf ein größeres Auto draufpassen können, wie auf ein kleineres, also von der Höhe erstmal und auch von der Länge.
00:10:46: Von was redet man da?
00:10:47: Also man fängt das kleinste Dachzelt, fängt an, sag ich mal, wo einer alleine drin liegen kann, zusammengekauert und das größte, dass man dann mit vier Personen plus Hund drin und sich auch noch jeder umdrehen kann.
00:10:57: Also ein bisschen mal so für Leute, die nur nie was davon gehört haben, wo bewegen wir uns da so in welchen Sphären.
00:11:03: Ich möchte mal sagen, zusammengekauert muss eigentlich keiner schlafen in unseren Dachzelten.
00:11:07: Das ist grundsätzlich erstmal der Anspruch.
00:11:10: Wir definieren die Zelte schon über die Breite des Bettes.
00:11:13: Das heißt, wir unterscheiden erstmal grundsätzlich in drei verschiedene Typen.
00:11:16: Wir haben einfach Hartschalenzelte, die sich in ein, zwei verschiedenen Formen aufbauen.
00:11:20: Da gibt es diese Triangelzelte, die hast du garantiert schon mal gesehen.
00:11:23: Da gibt es die klassischen Pop-Up-Zelte, die parallel hochfahren.
00:11:26: Dann gibt es die Hybride, die das quasi vereinen, was das Fallzelt und das Hartschalenzelt ausmacht.
00:11:32: Das heißt, du hast... Das klassische Klappzelt auf der einen Seite mit Stoffcover plane drüber aber eben groß und dafür leicht und dann eben genau dazwischen das Fibriezelt angesiedelt, harte Schale und trotzdem klappen.
00:11:43: Also ja, du merkst die Vielfalt ist groß.
00:11:46: Wir bauen jetzt nicht ein Zelt, was irgendwie alle Ideen abdecken muss, sondern... Der Leitsatz ist immer, es gibt nicht für jedes, nicht jedes Zelt passt auf jedes Auto, aber es gibt für jedes Auto ein passendes Zelt.
00:11:56: Und das ist im Grunde das, wonach es geht.
00:11:59: Also unsere Aufgabe ist am Ende abzustecken.
00:12:03: Was hat der Kunde letztens eines vor?
00:12:05: Was ist der Plan?
00:12:06: Wie viele Leute seid ihr?
00:12:07: Was kann dein Auto?
00:12:07: Was darf dein Auto auch tragen?
00:12:09: Dieses Thema dynamische Dachlast.
00:12:10: Also was darf ich montieren?
00:12:12: Und was will ich damit machen?
00:12:13: Will ich darüber drin schlafen?
00:12:14: Will ich mich dran aufhalten?
00:12:15: Habe ich zwei Kinder ein Hund?
00:12:16: Brauche ich ein Vorzelt oder eine Markise?
00:12:18: Das sind ja alles so Themen, die wir so abklopfen.
00:12:20: müssen dann in so einem Beratungsgespräch, was wir dann natürlich liebend gerne führen, um da auch das richtige Zelt zu finden.
00:12:27: Und dementsprechend ist die Auswahl groß und wir können natürlich extrem in unserem eigenen Portfolio schöpfen, weil wir im Grunde alles bedienen.
00:12:35: Das heißt, um es mal abzustecken, wir reden kleinste Bettfläche ein Meter.
00:12:39: zwanzig ungefähr breit.
00:12:42: Und dann hast du aber eine Länge von zwei Meter dreißig.
00:12:44: Das heißt, da passen auch große Menschen rein.
00:12:46: Und das geht aber bei uns hoch bis zwei Meter zwanzig auf zwei Meter vierzig Bettfläche am Ende.
00:12:51: Das heißt, dass ein gutes vier bis fünf Personen zählt, ist durchaus machbar.
00:12:55: Das schraubst dann natürlich nicht auf den Golf.
00:12:57: Das ist halt einfach so der Problem.
00:12:58: Genau, das stimmt.
00:12:59: Ja, genau.
00:13:00: Ich bin nicht interessiert.
00:13:01: Jan, welche Variante hast du denn?
00:13:03: Was ist denn dein Modell?
00:13:04: oder wenn du mehrere zu Hause hast?
00:13:06: Wo ist dein Favorit?
00:13:09: Ja, ich hatte vorher gesagt, ich hatte vorher selber ein Parallelhubdach gebaut, also das auf beiden Seiten gleichmäßig hoch fährt und das hatte das große Problem, dass es sehr windanfällig war.
00:13:19: Und deshalb habe ich mich bei Wickewurth für so ein Triangelzelt entschieden, sozusagen mit einer festen Wand, um sich gut in den Windstellen zu können und somit gut geschützt ist vor Wind und Wetter.
00:13:34: Und ja, das funktioniert so sehr gut.
00:13:37: Es ist dann bei dir, wenn ihr mit den Kindern, also seid ihr dann als zu viert oben oder haben die Kinder dann, sind die ausgelagert, neben dem Auto dann?
00:13:45: Nee,
00:13:46: wir schlafen sozusagen im Stockbett, zwei Schlafen oben im Dachzelt und zwei unten in der Kabine.
00:13:54: Und ja, dafür, da würde ich glaube ich auch noch was dazu erzählen, zu der neuen Linie, denn ich habe da so einen Durchstieg gemacht nach unten, also wie bei einem VW-Bus, klassisch kann man dann mit von unten nach oben durchgehen und so passen wir vier auf sehr kleinem Raum in das Auto.
00:14:10: Perfekt, das ist schon angesprochen.
00:14:12: Ihr habt eine eigene Linie kreiert bei Wikiboot.
00:14:15: Wir haben jetzt ganz dazu mal was erzählen.
00:14:17: Was hat das da genau auf sich?
00:14:20: Ja, wir haben quasi eigene Linien sind das ja im Grunde alles, aber es ist natürlich sind Bauformen, die man sich im Standard-Tortfolio bedient und dann individualisiert nach unseren Ansprüchen.
00:14:30: Jetzt gibt es die Europain-Serie, die wir jetzt Ende letzten Jahres erstmalig vorgestellt haben.
00:14:37: Dabei handelt es sich im Grunde um, vereinen wir da ganz, ganz viele Ideen und Wünsche, die wir eben auch hatten innerhalb der Firma der Marke, wie man es auch immer nennen mag, das Ziel eben eine europäische Produktion auf die Beine zu stellen, um dann eben zu sagen, wir haben vielleicht einfach nochmal, das heißt vielleicht am Ende, ist das Ergebnis tatsächlich so, dass wir es haben?
00:14:56: Das ist erstmal gut.
00:14:57: Wir haben nochmal höhere Qualitätsstandards.
00:14:59: Wir haben noch kürzere Lieferwege.
00:15:00: Wir haben einfach ein bisschen noch mehr die Hand drin.
00:15:03: Wir kennen am Ende des Tages jeden Produzenten per Handschlag.
00:15:06: Wir wissen genau, was da läuft.
00:15:08: Und dementsprechend können wir die Modelle und die Produkte so gestalten, wie wir sie haben wollen.
00:15:12: Und da haben wir eben tatsächlich uns entschieden drei verschiedene Modelle.
00:15:17: oder Produkte sozusagen erst mal zu entwickeln, um die Breite darzustellen.
00:15:21: Wir haben also ein klassisches Fallzelt, wie man es von uns kennt, in einer der meist gekauften Größen mit einzig breit auf zwei Meter vierzig lang, also groß und komfortabel für zwei bis drei Personen und haben das einfach mit ein paar Features ausgestattet, die es bei den anderen Clubzelten bisher nicht gibt und eben mit Qualitätsstandards.
00:15:39: Das heißt, wir haben Stoffe verwendet, die also natürlich alle in Europa gefertigt werden.
00:15:45: Das ist klar, da ist kein Teil dran, was nicht in Europa gefertigt wurde.
00:15:49: Wir haben so ein bisschen zusammengesourced aus verschiedenen Ecken.
00:15:52: Das ist also nicht alles aus einer Hand, was es uns auch einfacher macht, ein bisschen zu steuern.
00:15:57: Das heißt, wir haben Stoffe aus dem Automobilbereich.
00:15:59: Wir haben Folien, die sonst für Cabrio Verdecke verwendet werden genutzt.
00:16:02: Wir haben eine Matratze, die der Matratze zu Hause gleicht.
00:16:07: Wir haben viel höhere.
00:16:09: Das heißt, wir setzen da schon Maßstäbe auch für uns selber, weil wir natürlich auch wissen wollen, ob es geht.
00:16:13: So, dieses wiegeil kann man Dachzelt eigentlich noch machen.
00:16:17: Und am Ende ist es aber trotzdem einfach ein Fallzelt.
00:16:20: So, das ist irgendwie cool, kostet natürlich ein bisschen mehr als das vergleichbare Produkt aus der Standardreihe, klar.
00:16:27: Aber es natürlich macht was her, wenn man so sieht.
00:16:30: Wir haben so einen twohundertsiebzig Grad Panorama-Blick mit eingebaut und so, das ist erstmal ganz fancy.
00:16:36: Dann haben wir eben, das ist das, was Jan eben gerade schon kurz ansprach, wir arbeiten viel mit so Wellenausbauern und Manufakturen zusammen, die eben eh schon unsere Zelte auf ihre Camperwellens draufbauen und dann immer in kreativen Einzellösungen teilweise Durchstiege generieren, wie man in dieses Zelt eben von unten rein und raus kommt.
00:16:55: Und alle stehen vor derselben Herausforderung, dass du das Zelt irgendwie außen erstmal aufbauen musst und dann kannst du es drinnen nutzen.
00:17:01: Und da haben wir uns ein bisschen Zeit genommen und haben ein bisschen rumgefragt, haben uns ein bisschen zugehört und haben mal geguckt, was so geht und haben jetzt das EuroPine Ultimate daraus entstehen lassen.
00:17:12: Das ist ein Hardshine Zelt aus GFK.
00:17:14: Und das ist parallel öffnet.
00:17:16: Das heißt, das Dach fährt einfach... Parallel gerade hoch, das Ganze passiert voll elektrisch.
00:17:22: Du hast einen Lattenrost, den kannst du aufklappen und du kannst es bei uns quasi Schlüssel fertig bestellen mit einem Durchstieg, den du einfach auf eine Standardluke bei dir auf dem Autodach einfach aufsetzen kannst und dann kannst du unten auf den Knopf drücken und klettern das nach oben ins Zelt.
00:17:35: Das ist so.
00:17:36: Das Flagship sozusagen gerade.
00:17:38: Okay,
00:17:39: also die Deluxe Version sozusagen.
00:17:41: Das ist Camping Deluxe.
00:17:42: Das klingt schon sehr luxurios hier.
00:17:43: Ist
00:17:43: es.
00:17:44: Es ist quasi schlafen wie zu Hause.
00:17:46: Ja, genau.
00:17:46: Genau.
00:17:48: Okay, aber es ist interessant.
00:17:50: Es klingt am Anfang so, okay, wir haben ein kleines Fallzelt und es wird dann immer so mehr.
00:17:53: Also man merkt wahrscheinlich, ich habe auch so richtig Bock dabei, das irgendwie nochmal noch mal einen draufzusetzen und dann machen wir es hier nochmal da.
00:17:57: Das macht wahrscheinlich schon, du hast ja angesprochen, ihr stellt es oder produziert in Europa.
00:18:05: Am Anfang wäre es meine erste Frage gewesen, ja, das Thema Nachhaltigkeit, du hast schon angesprochen, es geht also um Nachhaltigkeit, aber natürlich auch um diese, sag ich mal, kurzen Produktionswege, die natürlich auch nachhaltig sind, aber auch dann für Kunden, wenn sie was bestellen, natürlich die Wartezeit verringert und somit auch wieder eine höhere Kundenzufriedenheit darstellt, also eine DeVin-Situation, dadurch, dass man weiß, wo kommt's her.
00:18:28: Sorglos, Wohlfühlpaket für euch und auch für die Kunden geschaffen, damit eigentlich kann man sagen.
00:18:32: Genau.
00:18:33: Das war im Grunde der Plan und es gibt uns eben auch die Möglichkeit im Falle dessen, dass mal irgendwas nicht funktioniert, eben auch Einzelteile relativ schnell zu beschaffen.
00:18:40: Das ganze Ding ist im Grunde in jedes Einzelteil zu zerlegen und damit ist alles auch reparabel.
00:18:47: Und das ist natürlich für uns auch wichtig, weil wir wollen nicht Produkte zurücknehmen und austauschen, sondern wir wollen, dass die Leute damit lange Freude haben.
00:18:53: Und wenn mal eine Kleinigkeit kaputt geht, was immer passieren kann, sei es ein Ja klar sind wir auch nicht gefeit vor meiner Produktionsmangel, dass da irgendwo ein Fehler drin sein, dann müssen wir reagieren können.
00:19:03: Klar, aber wenn du so ein Zelt einfach zehn, zwanzigtausend Kilometer durch die Welt schickst, auf deinem Auto drauf und machst und tust und lässt einfach... das Wetter wirken, sag ich mal, dann geht immer mal was kaputt.
00:19:15: Und dann muss man das eben tauschen können ohne großen Hustle.
00:19:17: Und das war eben auch unser Anspruch.
00:19:18: Und wie du schon sagst, das war so ein Wetteifern dann hier auch in einer Projektleitung.
00:19:22: So dieses Jahr, das wäre schon auch noch geil, wenn wir das auch noch drin hätten.
00:19:25: Und dann wurde es einfach immer mehr.
00:19:26: Und am Ende gesagt, okay, wir müssen aber irgendwas bauen, was der Kunde auch noch bezahlen kann.
00:19:30: So, ich kann jetzt nicht am Ende fünfzehntausend Euro aufrufen, nur weil das Ding alles kann.
00:19:34: Und das ist dann so ein bisschen der, das ist dabei rausgekommen.
00:19:37: Genau.
00:19:38: Ja, was ich da auch echt noch beachtlich finde, in welcher Zeit ihr das von der Idee sozusagen bis zur Umsetzung hinbekommen habt.
00:19:45: Also der Markt wird ja auch immer schneller und das bewegt sich immer alles und die Konkurrenz schläft ja auch nicht.
00:19:51: Und ich habe das ja am Rande so ein bisschen mitbekommen, war wirklich fasziniert, in welcher Qualität und Geschwindigkeit ihr das hinbekommen habt, sozusagen da was Neues auf den Markt zu bringen.
00:20:00: Also,
00:20:01: wie konkret war die Zeit range?
00:20:05: Wir haben es innerhalb von einem Jahr fertig bestellt.
00:20:09: Von Idee zu wir sind Serienreif.
00:20:11: Wir haben es auf der CMT, haben wir den allerersten Prototypen gezeigt, das war die erste Grundidee, da haben wir einfach mal nur mal so was in Raum geworfen, mal zu fragen, mal zu gucken, wie die Leute so reagieren, wenn wir so was hinstellen würden.
00:20:25: Das war das absolute Einzelstück.
00:20:27: und wir haben schon nach dem ersten Aufbau gesagt, das können wir so im Leben nicht verkaufen, aber es ist erstmal für die Idee ganz gut.
00:20:33: Dann haben wir es ganz schnell wieder verschwinden lassen nach der CMT und dann haben wir dieses Projektteam gegründet, was aus einem weiteren Jan und mir besteht.
00:20:44: Und wir haben die Projektleitung übernommen und haben einfach gesagt, wir setzen uns jetzt ran, klemmen uns dahinter, gucken, wer kann, was, schmeißen ein paar Sachen raus, ändern die Dinge und delten das ab und haben.
00:20:55: dann in Düsseldorf, so im August, September, haben wir den ersten Vorserien Prototypen gezeigt.
00:21:02: Und haben gesagt, ab der CMT-Sächsen-Zwanzig, also jetzt, sind wir serienreif und bestellt fertig.
00:21:07: Und das haben wir tatsächlich hinbekommen.
00:21:09: Und das waren Wilderrit, auf jeden Fall.
00:21:13: Das glaube ich, ja.
00:21:16: Um Jan wieder ein bisschen mit deinem Spiel reinzuholen, du bist ja Brand Ambassador, du hast ja auch Testimonien für Wikiboot, waren in dieser... ... dieser Nachhaltigkeitsgedanke, Auslag geben für dich zu sagen, das ist, da möchte ich halt hier mit im Team sein und für die Marke einstehen.
00:21:33: oder weil es sowohl einfach schon beim ersten Mal, dass du einen Wikiboot-Zelt gesehen hast, dich in das Produkt zu sagen verliebt hast und gesagt hast, da ist ja alles so mega bequem und damit kann ich ja auch die ganze Welt bereisen.
00:21:44: Also wie kamen so bei dir so der Kontakt auch zustande oder auch so diese Motivation, dich da zu engagieren?
00:21:51: Also tatsächlich so wie David auch vorhin schon gesagt hat, optisch und auch farblich sind sie auch einfach extrem ansprechend und sie unterscheiden sich definitiv vom Markt.
00:22:01: und was ich so mitbekommen habe und weiß und wie ich sie auch getestet habe, halten sie auch einfach unglaublich viel aus und funktionieren.
00:22:09: und es ist halt auch einfach so, dass sie auch wenn mal was kaputt gehen sollte.
00:22:14: Kann man da viel reparieren, kann man da viel machen und ich habe das Dachzelt auch einmal komplett zerlegen müssen für die neue Kabine und es war überhaupt kein Problem.
00:22:24: Der Nachhaltigkeitsfaktor ist natürlich ein Punkt, muss ich aber ehrlicherweise sagen, das war anfangs nicht meine Intention, sondern mir ging es da um Funktionalität, wenn man unterwegs ist, da müssen die Sachen funktionieren, so wenig wie möglich an sich dabei haben und es muss halt einfach klappen.
00:22:42: Das war also mit der
00:22:44: im wahrsten Sinne.
00:22:45: Es muss klappen.
00:22:46: Ja,
00:22:48: der hat nur gedauert.
00:22:49: Ja, genau.
00:22:50: Aber wenn du, also, du bist einfach durch die praktische Anwendung, sag ich mal, hast du gleich die Vorzüge gemerkt, dann hast du gesagt, okay, das funst und dann kann man damit auch arbeiten.
00:23:01: Jetzt hatte, da wir dir schon angesprochen, also ihr hattet Anfang twenty-fünf, das schon mal präsentiert habt, dann gemerkt, okay, das so, wie das da steht, können wir es eigentlich nicht machen.
00:23:10: Gab es denn auf dieser Reise, sag ich mal, von einem Jahr irgendwie auch so Momente, wo ihr ... Man so auch immer so Zweifel hattet oder wurde also abgesehen davon, dass zu sagen, das wäre dann so teuer alles, wenn man das so präsentieren würden oder so.
00:23:23: Ja, erschlägt die Kunden, wo man auch dann intern vielleicht mal gesagt, okay, nee, nee, das so geht es nicht.
00:23:29: Wir müssen dann mal was komplett anders machen oder auch mal so, dass dieses Gefühl des Scheiterns vielleicht mal kurz vor Augen hat.
00:23:36: Ich glaube, das Gefühl des Scheiters haben wir einfach nicht zugelassen.
00:23:39: Das war für uns keine Option, dass das scheitert, sondern es war, natürlich gab es die Momente, wo du merkst, okay, das noch, das noch, das brauchst, das brauchst wirklich, dann fallen dir natürlich auch irgendwann Thematik ein.
00:23:50: wo das eine das andere bedingt und dann wird das automatisch immer mehr.
00:23:53: und dann kommt natürlich der Punkt wo du sagst okay was heißt das für den für uns für den Einkaufspreis und damit im Umkehrschluss für den Verkaufspreis?
00:24:01: wie soll das gehen?
00:24:01: wie machen wir das?
00:24:02: und natürlich hast du irgendwann immer den Punkt wo einer kommt und sagt das ist so teuer für den Preis bestellen wir es einfach nicht so.
00:24:09: das sind aber die ehrlichen Gespräche die wir führen müssen und dann müssen wir klar darüber reden liegt es an den Stückzahlen oder liegt es an der Idee selber?
00:24:17: aber das war Ja, das würde ich immer unter Herausforderungen verbuchen und nicht unter, wir scheitern dran, sondern der Anspruch war ganz klar, wir wollen das machen, wir wollen das haben.
00:24:28: Wir wollen das auch umsetzen.
00:24:30: Wir hatten quasi Nachfragen zu dem Produkt, schon bevor es das Produkt gab, einfach weil der Verwendungszweck, einfach der Niet ist da.
00:24:38: Und du musst ja am Ende einfach die Karten legen.
00:24:40: Es gab diesen einen Punkt, an dem wir gesagt haben, wenn wir jetzt auf den Karawansalon gehen, dann müssen wir.
00:24:47: Dann gibt es kein zurück mehr.
00:24:48: So und das war für uns klar, dass wir da natürlich uns vorher nochmal hinsetzen und einmal kurz uns ganz tief in die Augen schauen und uns die Garten legen und sagen, wollen wir das, können wir das, können wir das gewährleisten, können wir das stemmen, was dann auf uns zurollt?
00:25:01: und das steht außer Frage.
00:25:05: Das muss natürlich jetzt irgendwann einfach funktionieren, klar.
00:25:08: Aber wir sind da guter Dinge.
00:25:09: Die Resonanz ist wunderbar.
00:25:11: Das heißt, wir haben ganz, ganz viele begeisterte Leute, die sagen, das ist genau das, wonach wir suchen.
00:25:15: Wir sind, glaube ich, ausnahmsweise mal wirklich die ersten, die allerersten am Markt, die das einfach fertig da haben, wo man einfach sagt, kann ich kaufen und ich kann dir eine Lösung anbieten.
00:25:23: Das ist also schlüsselfertig sozusagen.
00:25:27: Und dementsprechend würde ich immer sagen, wir hatten da einfach Bock drauf.
00:25:30: Wir fanden das ein gutes Konzept und wir haben natürlich immer mit einem Auge geguckt.
00:25:34: dass der Preis irgendwie verhältnismäßig bleibt, sag ich mal.
00:25:38: Das ist ein Preis schon angesprungen, also für mich jetzt als Nicht-Dach-Zelt-Fachmann, wo in Gefähr-Pimal-Dom bewegt man sich denn da so?
00:25:46: Weil ich meine, die Nachfrage ist ja da, die Leute feiern das.
00:25:48: Ich meine, es gibt auch Leute, die kaufen sich ein Reisunmobil für achthunderttausend Euro.
00:25:52: Das steht dann aber halt auch, sag ich mal, zwei Wochen.
00:25:56: natürlich in der Garage nicht, aber auf irgendeinem großen Platz wahrscheinlich.
00:26:00: So ein Dachzelt kann man etwas leichter verwenden als immer so ein Achtmaltausend Euro Schiff.
00:26:06: Sind wir da irgendwo?
00:26:08: Zwischen fünf und zehn tausend Euro?
00:26:10: sind wir da drüber?
00:26:11: oder kann man das also?
00:26:12: wo fange ich an zu sparen?
00:26:14: Wir können das ganz klar eingrenzen.
00:26:16: ja sparen kannst du natürlich immer.
00:26:17: also weil wir uns ja in unserem Dachzeit-Portfolio bewegen wir uns zwischen tausend fünfhundert und viertausend Euro sag ich mal.
00:26:23: das ist so die normale Range für alle größten Optionen und Ideen die wir so haben.
00:26:28: Das Ultimate wird dich am Ende knapp acht tausend euro kosten wenn du es anschaffen möchtest plus minus natürlich.
00:26:38: ein bisschen wird so noch die aussparung drin haben.
00:26:39: machen wir das machst du das und so weiter.
00:26:41: also irgendwo rechnen wir so acht eineinhalb tausend euro musst du schon einplan plus dann montage machst du selber oder hast ein partner.
00:26:47: aber so rein für uns schätzt so.
00:26:50: kostet sieben tausend neun neun neunzig euro in der basis version und das ist ein stolzer preis aber eben auch für die qualitätsstandards die wir setzen glaube nachvollziehbar wo der herkommt.
00:27:01: und wie du schon sagst gibt leute die kaufen sich ein auto für eine viertel million da kaufen anderen haus für und ehrlicherweise sind das aber genau die.
00:27:08: Das ist das die Hauptzielgruppe.
00:27:10: Das sind genau die Leute, die die großen Vans fahren in der Regel.
00:27:13: Unten vier Sitze aber nur zwei Schlafplätze haben und jetzt ein zusätzliches Bett brauchen.
00:27:18: Und deswegen nennen wir es im Grunde ja auch nicht Dachzelt, sondern eigentlich nennen wir es Marketingmäßig oder sagen wir es Marketing nennt das Schlafraum Erweiterung, weil es eben nicht einfach nur ein Dachzelt ist, sondern es ist tatsächlich einfach ein vollwertiges Bett auf dem Dach.
00:27:31: Und damit ist glaube auch unser Anspruch gewesen zu sagen immer dieses du kaufst dir ein Auto für zwei Hunderttausend Euro und schraubst ein Zelt für zwei.
00:27:38: umdrauf.
00:27:38: Das wird dem irgendwie einfach nicht gerecht.
00:27:40: So und wir wollen dann schon irgendwie auch da in den Qualitäten da hin.
00:27:43: Also ja, achttausend Euro musst du einplanen, dann hast du aber was... Was hält?
00:27:48: Vor allem
00:27:48: ist, denk ich mal, du wirst es ja dann auch mit ein paar Jährchen halten.
00:27:51: Wenn man Qualität haben möchte, muss man auch entsprechend dafür was ausgeben.
00:27:54: Wer will ich kauf, kauf zweimal sagt man ja auch sehr gerne.
00:27:57: Deswegen, die wir einmal investiert.
00:27:58: Und dann kann man bestimmt von ein paar Jährchen damit durch Europa fahren und hat damit hoffentlich auch einen guten Schlaf.
00:28:05: Wir schon sagen, mit der gleichen Matratze.
00:28:08: Genau.
00:28:08: Jetzt hatten wir schon vorhin angesprochen, weil die David so ein bisschen das Thema so, wo ihr mal so ein bisschen Herausforderungen hatte.
00:28:14: Also scheitern war es natürlich nicht das Thema.
00:28:17: mal, wo man Sachen hinterfragen muss.
00:28:19: Jan, bei dir, du bist ja, baust viel aus, bist viel unterwegs.
00:28:23: Du wirst bestimmt auch mal in so Phasen kommen, wo du dann irgendwann mal denkst, was mache ich eigentlich hier überhaupt?
00:28:28: Oder was soll der Quatsch?
00:28:30: Ja, das funktioniert ja hinten und vorne nicht.
00:28:32: Hast du da so irgendwo, vielleicht auch aus jüngster Vergangenheit irgendwie so Projekte, wo du gesagt hast, oh Gott, das war nicht da dran.
00:28:39: Denke, das wird mir jetzt noch schwindelig.
00:28:42: Tatsächlich.
00:28:43: Denke ich, dass sehr oft was tu ich ja eigentlich.
00:28:47: Aber ich komme nicht aus dem KFZ-Bereich und habe mir damals eingebildet, ich restauriere halt ein Auto.
00:28:55: Ja, war eine größere Herausforderung als gedacht.
00:28:58: Würde ich so heute glaube ich nicht mehr machen.
00:29:00: Ich glaube, die Zeit habe ich dazu auch nicht mehr und die Motivation.
00:29:03: Aber ich glaube, wenn man sich außerhalb der Komfortzone betritt, ist es halt einfach manchmal schwierig.
00:29:11: und glaube ich aber nur so entstehen ja auch tolle Sachen.
00:29:13: Also so ein Dachzelt in der Zeit auf den Markt zu bringen ist unglaublich, aber ich habe auch eine Kabine gebaut und ich habe keine Ahnung von Autos und GFK und Alu-Schweißen, aber ich habe es mir halt beigebracht, weil genug Leidenschaft da war und ein größeres Ziel dahinter stand.
00:29:30: Aber diese Gedanken habe ich schon oft, wo ich in der Werkstatt stehe und mir denke, warum tue ich das jetzt hier eigentlich schon wieder?
00:29:38: Hattest du auch mal, wenn du auf Tour warst oder auf Reisen, irgendwie auch mal so eine Panne und abgelegenen Strecke, wo niemand war, außer du und deiner Familie?
00:29:48: oder du fällst gar alleine und dann so, oha, jetzt muss ich da irgendwie in der Pamba meinen Van reparieren, sowas schon mal gehabt.
00:29:56: Also wir sind in den letzten fünf Jahren hunderttausend Kilometer mit dem T-III gefahren.
00:30:01: Wir hatten drei Pannen.
00:30:02: T-III gilt ja immer nicht so als zuverlässig, aber ist ein doch sehr zuverlässiges Auto.
00:30:08: Aber so ein paar Situationen gab es schon, wurde dann an der mexikanischen Autobahn liegenbleibs und das Auto geht nicht.
00:30:15: Es wird dunkel, Kinder haben Hunger und das Auto fährt nicht mehr.
00:30:19: Da wird er manchmal dann schon anders.
00:30:23: Oder wir sind jetzt im Herbst nach Kroatien gefahren und da musste ich am Wörtersee mein Getriebe ausbauen und ein neues Ausrücklager einbauen.
00:30:33: Das sind so Momente.
00:30:36: Ich würde nicht sagen, wo man sich mal nach einem Sprinter sehnt.
00:30:39: Aber da ich alles selber reparieren kann, ist es eigentlich kein Problem und Ersatzteile habe ich dabei, die ich auch nie aufbrauche, aber.
00:30:50: Wenn dann geht schon.
00:30:51: Okay,
00:30:52: aber zumindest klingt das am Wörter sich so ein bisschen noch irgendwie heimeliger als jetzt an einer kanischen Autobahn, aber ihr habt es in Mexiko auch dann problemlos geschafft.
00:31:00: oder habt ihr dann da übernachtet an der Autobahn.
00:31:03: Ich konnt's reparieren, da hat eine halbe Stunde gedauert.
00:31:06: Eine halbe Stunde ist für Kinder?
00:31:10: Ja, für schreiende Kinder auf jeden Fall.
00:31:13: Und heiß und dunkel.
00:31:14: Und was machen wir denn jetzt?
00:31:15: Und wo sind wir überhaupt?
00:31:16: Ohne Hellenetz war das nicht so lustig.
00:31:19: Nachhinein sind solche Geschichten immer toll, aber in dem Moment ... ist das mehr als fragwürdig.
00:31:24: Das
00:31:24: stimmt.
00:31:25: Die meisten Geschichten, die irgendwie kurios oder vielleicht auch unangenehm sind, sind ein paar Jahre später immer lustig, weil wenn man sagt, okay, wir sind alle um neun Uhr mit nach Honig und Milch ins Bett gegangen, entstehen meistens die nicht die lustigsten Geschichten.
00:31:36: Oder wenn man sagt, ich fahre mit dem, mit dem Auto nur von, keine Ahnung, von München nach Ebersberg.
00:31:42: Da wird auch nicht viel passieren, aber wenn man halt durch Mexiko fährt, kann man ein paar Jahrzehnte später auch noch was erzählen.
00:31:47: So, Jan, du hast gesagt, du baust Campingvans aus, verzweifelst auch mal daran und was dazu... zugehört, wenn irgendwas vielleicht nicht so hinhaut, wie man es möchte.
00:31:55: Gibt es trotzdem in diesem Bereich, wo du ja stark vertrieben bist, irgendwie so abgesehenes von Dachzelten, die gerade boomen, auch irgendwelche Trends, also gerade was in diesem Van-Bereich ist, wo du sagst, das wird uns die nächste Zeit stark begleiten, wo du merkst, das wird immer stärker?
00:32:12: Also das sind definitiv Pickups.
00:32:15: Also dieser Pickup-Trend ist meiner Meinung nach ... immer noch sehr stark auch wenn einige europäische länder sowie frankreich und so die steuern so extrem gehoben haben dass es nicht mehr rentabel ist.
00:32:27: aber das ist zu glück in deutschland noch nicht so.
00:32:30: von daher sehe ich pickups eben ganz weit vorne und modular eben auch.
00:32:34: also gerade dieses dachzählthema dann küchen ausbauten die man raus und rein bauen kann dass man die fahrzeuge mehrfach benutzen kann und nicht nur den camper hat sondern auch den transporter oder nur das wochen entautomitten dach zählt also dass es immer modularer wird Sehe ich schon als großen trend Unten.
00:32:56: anderer großer trend den ich nicht so gut heiß ist einfach die komplexität die mittlerweile in dieses kämpfen reingeht.
00:33:03: also die leute fordern und erwarten immer mehr was die fahrzeuge können.
00:33:07: und Ja, ich glaube ja oft vergessen sie eigentlich, worum es geht beim Camp.
00:33:12: Und das ist irgendwo auch verzicht.
00:33:15: Schlafen ist wichtig, das ist das Wichtigste, wenn man nicht gut schläft, dann ist der ganze Tag kaputt.
00:33:20: Aber wir brauchen in Europa, glaube ich, keine UV-Wasserfilter und sonstige Geschichten.
00:33:27: Und Fußbodenheizung und diesen ganzen, meine Meinung nach, Quatsch.
00:33:33: den man doch eigentlich nicht braucht, aber ist natürlich nice to help und technisch natürlich auch interessant.
00:33:38: Aber erstens kann es keiner reparieren und zweitens verliert man da, glaube ich, oft den Blick fürs Wesentliche.
00:33:45: Das stimmt, das Löchern, also zu viel Schnickschnack, überhaupt Schnickschnack sollte man jetzt eigentlich auch nicht benötigen, weil wenn man überlegt, wo das herkommt, das ursprünglich mit den Camping und dem draußen unterwegs sein, das ist natürlich... Ein einfacher oder das Natur erlebne ich dann im voller Grund.
00:34:01: und dass es einfacher draußen sein und jetzt nicht irgendwie, dass man da mit der super Einbauküche von sonstdem unterwegs ist.
00:34:07: Und irgendwie dann noch ein Riesen barbecue schmeißen kann, damit man vielleicht noch mal Außenküche.
00:34:15: Gerade gesagt, dass der Pick-up ist so ein Thema, was immer stärker wird.
00:34:18: Das ist natürlich für euch David ja dann Pick-up.
00:34:19: Sie brauchen in einem Optimalfall ja auch irgendwas, wo sie dann schlafen können.
00:34:24: Ist das dann für euch eigentlich auch gut, wenn der Pick-up immer mehr wird und da habt ihr wahrscheinlich dann auch irgendwas im Petto, was dann da auch als Dachzelt wunderbar verwendet werden kann.
00:34:34: Das Schöne an so ein Pickup ist ja tatsächlich, dass er extrem viel Spielraum bietet in alle möglichen Varianten.
00:34:39: Also du hast ja allein schon, also erst mal punkten die ganzen Aufbauer, also wenn du allein die ganzen Heckaufbauten sieht, was es da für Optionen gibt, was man noch so ein Pickup alles bauen kann, von offenem Rack über geschlossenes Dach und weiß nicht Hardtop hinten drauf.
00:34:52: Das wiederum schränkt natürlich oder was heißt schränkt, öffnet für uns die Optionen, welche Zelte funktionieren.
00:34:59: habe halt bei den meisten Pickups wirklich hohe Dachlasten.
00:35:01: Ich kann also auch auf dem Dach große Zelte montieren.
00:35:04: Ich kann, wenn das Heck hoch genug ausgebaut ist, riesige Zelte montieren.
00:35:07: Ich kann auf der Ladefläche die Dachlastthematik komplett ignorieren.
00:35:12: Also Pickups sind so unfassbar vielseitig.
00:35:16: Und trotzdem schränken sie einen manchmal ein.
00:35:17: Das ist halt auch so ein Ding.
00:35:18: Unsere europäischen Mitzeits-Pickups, das ist halt so ein Ding.
00:35:22: Wenn du nicht hoch bauen willst, das ist die Herausforderung, vor der ich persönlich auch immer stehe, bei meinem.
00:35:26: Du hast halt nur eine Ladefläche, eine Länge von... ein Meter, forty-fünfzig, eins-fünfzig maximal.
00:35:31: Das heißt, so die richtig großen Zelte funktionieren da hinten eigentlich gar nicht.
00:35:36: Das heißt, mein Zelt hat ein Bett breiter von eins-fortzig.
00:35:39: Was voll okay ist für zwei Erwachsener.
00:35:41: Wenn die Kinder mitkommen, gibt es ein zweites Zelt aufs Dach.
00:35:43: Das sieht dann immer imposant aus, wenn wir aufbauen.
00:35:46: Unsere zwei Zimmerwohnungen, Küchebad und das Duschzelt noch ausklappen.
00:35:50: Das ist dann immer schon ganz wild.
00:35:52: Aber tatsächlich ist es einfach nur... Ja, ich glaube, dass wir da ganz gut aufgestellt sind und ich glaube, es gibt keinen Trend, vor dem wir Angst haben müssen, sondern eher sagen, wenn die Leute anfangen, Interesse zu haben, dann befeuert das vielleicht auch nochmal unsere Kreativität, da noch ein paar andere Sachen reinzustecken.
00:36:10: Aber abdecken tun wir da glaube einiges inzwischen schon längst.
00:36:13: Das heißt, wir sind im Grunde, kann ich sagen, vorbereitet darauf.
00:36:16: Wir können damit
00:36:17: ja
00:36:17: umgehen.
00:36:18: Ihr wartet also nur darauf, so im Kundschaft kann kommen.
00:36:21: Habt ihr denn eigentlich für dieses Jahr, im Jahr zwanzig, irgendwelche neuen Projekte?
00:36:26: oder sagt ihr ne, wir haben ja gerade schon dieses harte Jahr hinter uns, wo wir was Neues auf den Markt gebracht haben, das etablieren wir jetzt und schauen, wie es läuft.
00:36:33: Und dann ab siebenundzwanzig gucken wir weiter.
00:36:34: Da ist ja schon irgendeiner Schublade, schlummert schon wieder irgendwas, wo man sagt... Was
00:36:37: sah das raus aus den Schubladen schon?
00:36:41: Wir ziehen ja schon wieder alle Register.
00:36:42: Bei uns ist irgendwie Stillstand, dafür haben wir keine Zeit, das wollen wir nicht.
00:36:47: Wir haben das Jahr v.a.
00:36:49: investiert und das Ultimate fertig zu machen.
00:36:50: Wir haben nebenbei natürlich noch ein drittes Produkt in der European Serie vorbereitet.
00:36:56: Wir steuern noch mal einen neuen Markt an.
00:36:58: Wir haben jetzt einen Faltkaravan noch mitentwickelt in diesem ganzen Projekt.
00:37:02: Das heißt, wir hängen jetzt die Zelte auch noch hinten dran ans Auto.
00:37:05: Das ist auch noch easy.
00:37:07: Und wir haben nebenbei auch mal kurz das ganze Dachzelt-Portfolio der Standard-Sorte, also Vickywood selbst, ohne wenn wir mal EuroPine rauslassen, da gibt es auch, glaube ich, vier oder fünf neue Modelle.
00:37:18: Und zwei, drei werden einfach mal aussterben, langsam, weil es dran ist mal wieder, reicht nicht mehr nur Facelift, wir müssen jetzt mal neu machen.
00:37:26: Das heißt, allein da geht es schon wieder rund und wir müssen uns alle einarbeiten, was die neuen Zelt eigentlich können und nicht können.
00:37:31: Wir haben jetzt gerade auf der CMT wieder noch zwei Modelle dabei, die sind einfach drei Tage vorher erst angekommen.
00:37:38: Wir sind irgendwie alle, naja, überrascht, möchte ich sagen, was da so geht und dürfen uns das alles erst mal auch noch draufspulen, aber dafür sind wir eben im Team dann auch noch da, um das zu machen, damit wir hier die bestmöglichen Beratungen stattfinden lassen können.
00:37:52: Also, ich würde sagen, Stillstand ist nicht, umtrieblich sind wir alle.
00:37:56: Wir machen immer mehr Equipment, wir bauen immer mehr Markisendom, also dieser ganze Zubehörmarkt, der natürlich an so großen Fahrzeugen wunderbar funktioniert.
00:38:04: Wir haben jetzt mit unserem Wassertank auch noch mal so ein Ding, so ein Kuh gelandet wieder.
00:38:09: Dieser Alu-Wassertank, den du außen anbaust, ist auch immer meine Devise.
00:38:13: Alles, was ich außen ans Auto anbauen kann, nimmt mir keinen Platz auf der Ladefläche weg.
00:38:17: Und wenn ich das irgendwie clever löse, habe ich allen Platz, den ich brauche.
00:38:21: Und darum würde ich sagen, ja, ich möchte jetzt nicht, also ich kann nicht sagen, was wir in siebenundzwanzig machen, aber wir haben in sechsundzwanzig erst mal genug zu tun.
00:38:28: Das klingt auch hervorragend.
00:38:31: Ihr seid ja auch auf der Free.
00:38:33: natürlich, wenn man jetzt als Besucher der Messe zu euch an den Stand kommt.
00:38:38: Du hast schon vieles aufgezählt, aber ich denke mal, wenn ihr alles dabei hättet, was man dabei haben kann, hättet ihr wahrscheinlich eine eigene Halle gebraucht.
00:38:46: Was hat so euer Stand, also auf der Free, also was dürfen man, darf man sich freuen?
00:38:50: Also wahrscheinlich das Ultimate ist natürlich dann da, alles andere wäre wahrscheinlich dann fahrlässig, aber was erwartet mich bei euch am Stand?
00:38:58: Ja, ehrlicherweise ist das, ob das Ultimate auf der Free steht, kann ich hier gar nicht sagen.
00:39:03: Wir gehen mal davon aus, dass wir das schon unterbringen.
00:39:06: Wir machen das ja stand jetzt so, dass wir in den letzten Auftritten das Ultimate... als die European-Serie so ein bisschen separiert haben, sag ich mal, um dieser Serie die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.
00:39:19: Das heißt, wir hatten sowohl in Düsseldorf als auch jetzt gerade auf der CMT, haben wir einfach einen separaten Stand, wo nur die European-Serie steht.
00:39:26: Das werden wir in München nicht so handhaben.
00:39:28: Also ich denke, wir werden das Ultimate schon noch unterbringen.
00:39:31: Ansonsten erwartet dich, wie immer bei uns auf den Ständen, eine durchaus gemütliche Atmosphäre.
00:39:36: Wir arbeiten ja viel mit Holz und unseren Vernünften, die jünglich sind.
00:39:40: mal erdigen Farben.
00:39:42: Wir werden sicherlich sämtliche Neuheiten mitbringen.
00:39:45: Wir haben das Hazel als neues Modell am Start, was quasi eine Mischung aus Triangeln und Pop-Up ist.
00:39:52: Wir haben ein neues Alu-Zelt.
00:39:54: Also wir werden definitiv uns ein bisschen beschränken auf Neuheiten und nur wenige Klassiker mitbringen, weil wir einfach zeigen müssen, was wir vorhaben in den nächsten Jahren.
00:40:04: Und ich sage mal, wenn du alles sehen willst, musst du dir einen unserer Showrooms raussuchen, weil da steht dann im Grunde alles und ist einmal alles verfügbar.
00:40:12: Wir werden keine Halle mieten und wir wollen uns vielleicht auch nicht immer noch tausend Quadratmeter Messestand leisten, weil die muss auch irgendeiner bezahlen.
00:40:20: Genau, also wir müssen immer so ein bisschen die Essenz abbilden, ist natürlich auch für uns immer so ein bisschen die Frage, was lohnt sich denn auf den einzelnen Messen für uns?
00:40:29: Wir müssen natürlich auch gucken, weil auch die Zahlen natürlich regional anders sind.
00:40:33: Die Leute im Norden kaufen anders als die im Süden.
00:40:35: Und wir haben da ganz gute Erfahrungswerte, würde ich sagen, dadurch, dass unsere Showrooms ja ganz gut verteilt sind im Land.
00:40:41: Und München, das ist ein Heimspiel für uns.
00:40:43: Wir haben den Hauptsitz in Augsburg, wenn wir in München nicht präsent sind, wäre es einfach fahrlässig.
00:40:47: Das machen wir mal nicht.
00:40:48: Da können wir mal ein bisschen gucken, was da die Klassiker waren im letzten Jahr und dann nehmen wir die plus ein paar Neuheiten mit und dann stellen wir uns da ganz gut auf.
00:40:57: Wunderbar.
00:40:58: Deswegen, also genau das angesprochen auf der Free gibt es auf jeden Fall dann ganz viele Neuheiten von euch zu sehen.
00:41:03: und wer dann sagt, ich brauche noch mehr von Wikiburg, da hat es dann nicht weit, einfach mal ein paar Kilometer über die Acht Richtung Augsburg fahren und dann euren großen Showroom besichtigen.
00:41:12: Das ist schon mal ein guter Vorteil, weil natürlich auch viele Leute aus dem Umland, aus München auch zu Free kommen und deswegen ist natürlich in Augsburg eigentlich schon Katzensprung.
00:41:23: Jan, vielleicht sehen wir dich auch auf der Free, wenn du vielleicht mal bei den Kollegen von Wikiburg vorbeischaust.
00:41:27: Was sind denn so deine, sag ich mal, Umbau, Ausbaupläne oder auch Reisepläne für dieses Jahr?
00:41:34: Also bei Wikivoot werde ich auf jeden Fall vorbeischauen auf dir Free.
00:41:37: Es steht schon lange im Kalender.
00:41:40: Sehr gut.
00:41:41: Und tatsächlich habe ich letztes Jahr mir... noch einen Pickup gekauft.
00:41:47: Der T-III ist ja an sich eine Doka und auch ein Pickup, aber jetzt haben wir uns eingebildet, dass wir noch einen brauchen und deswegen haben wir einen Toyota Hilux gekauft.
00:41:57: Eigentlich ein VVTARO und den brauche ich gerade um.
00:42:02: und ja, da wird auch wieder ein Vickywood Dachzelt seinen Platz drauf finden.
00:42:07: und damit geht es dann im Frühjahr mit dem Ausbau so richtig los.
00:42:12: und Wir haben auch schon einige Pläne für das Jahr, aber die kann ich jetzt noch nicht so verraten, aber es geht Richtung Süden.
00:42:19: Wunderbar, alles klar.
00:42:20: Aber dann wissen wir auf alle Fälle, dass bei euch beiden in Spanien des Jahrtausendsechs und zwanzig ansteht.
00:42:25: Also einmal natürlich die neuen Produkte präsentieren, bei dir Ausbau und was noch nicht so erzählt werden darf.
00:42:32: Also es wird auf jeden Fall nicht langweilig, das hört man auf jeden Fall schon mal raus bei euch.
00:42:36: Ich hoffe, dass es auch stressfrei, auch was die Nerven angeht, bleibt.
00:42:42: Und auch keine großartigen technischen Unfälle oder Herausforderungen da passieren werden.
00:42:48: Alles.
00:42:49: Alles.
00:42:50: Genau.
00:42:50: Alles
00:42:51: wird passieren.
00:42:52: Und nichts wird funktionieren.
00:42:53: Das ist einfach Pflicht.
00:42:55: Hauptsache man nimmt es locker und mit Humor und verzweifelt nicht komplett daran.
00:43:00: Genau.
00:43:01: Ich würde mich freuen, wenn wir uns auch auf der Freedan sehen und dann vielleicht bei euch am Stand ein bisschen quatschen können.
00:43:08: Ich sage auf jeden Fall schon mal vielen Dank an euch zwei.
00:43:10: Also einer, Jan, von der Linie.
00:43:11: und da wird von Vicky Wurz für eure Zeit und vor allem die vielen Infos um das Thema Dachzelte und Camperwärts.
00:43:16: Ich habe das auch wieder ein bisschen was dazu gelernt, bisher hatte ich das immer nur auf der Messe gesehen, einmal gleich mal reingeschaut, aber jetzt noch nie so mitbeschäftigt, was es natürlich alles für verschiedene Variationen gibt und dass er schon, hoffe ich, die Deluxe-Variante auch erhältlich ist, also bin ich sehr gespannt.
00:43:33: Und ja genau, ich sage vielen Dank für ihre Zeit und schon mal alles Gute.
00:43:37: Sehr gerne, vielen Dank.
00:43:38: Danke.
00:43:39: Ich sage auch vielen Dank an euch, liebe Hörerinnen und Hörer für's dabei sein und alle Infos zum Podcast Freetalk und natürlich zu Wikivoot, so wie Vanja Travel findet ihr in den Shownode und alles zum Messe gibt's auf der Webseite free-münchen.de.
00:43:52: Servus und bis zum nächsten Mal.
00:43:57: Das war's
00:43:57: von Freetalk.
00:43:58: Schön, dass ihr reingehört habt.
00:44:01: Wir wünschen euch eine fantastische Messe
00:44:03: und viel
00:44:03: Inspiration für euer nächstes Reise- und Freizeit-Abenteuer.
00:44:07: Abonniert unseren
00:44:08: Podcast folgt uns auf
00:44:10: Social Media
00:44:11: und holt euch alle weiteren Infos
00:44:13: auf der Website
00:44:14: der Messe Free.